Zyprische Sparer und Anleger müssen mit 60% Verlust rechnen

Bankenkrise Zypern-


Der Cut für die zyprischen Sparer und Unternehmer kann noch deutlich drastischer ausfallen als bisher angenommen. Für die Einlagen überhalb der 100.000,- Euro-Grenze droht ein Abschnitt um bis zu 60%.

Die Höhe der Zwangsenteignung steht noch nicht fest

Zwangsabgabe Zypern
Zwangs-Steuer fällt womöglich weit höher aus

Die Verluste für Anleger und Sparer, die ihr Geld auf zyprischen Banken deponierten, könnten noch weit größer ausfallen, als bisher „befürchtet“. Die Einlagebeträge über dem Betrag von 100.000,- Euro laufen Gefahr, um bis zu 60% gekürzt zu werden.

Demnach ist die erste „angepeilte“ Orientierung von rund 40% Einlagenverluste in der finalen „Rettungsversion“ für Zyperns Bankensektor offenbar zu sehr optimistisch eingeschätzt worden. Bei der Zerschlagung der Laiki-Bank in eine „Bad-Bank“ sowie in eine „verwertbare gute Hälfte“ sowie die Umstrukturierung der Bank of Cyprus, die den Hilfskredit der EZB an die Laiki-Bank in Höhe von 9 Milliarden Euro aufzufangen hat, werden die Guthabenwerte der Einlagen pauschal um 37,5% gekürzt.

Die am Ende tatsächlich benötigte Summe, um die Bank wieder auf einigermaßen soliden Beinen stehen lassen zu können, ist bis dato noch nicht bekannt. An diesem Punkt können für die Anleger weitere Verluste um bis zu 22,5% entstehen.

Für zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen dürfte der Verlust von bis zu 60% der Einlagen der endgültige Todesstoß bedeuten.

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