Zyperns Zentralbank dementiert Goldverkauf wegen Rettungsprogramm

Zypern Goldbestände-


Der vermeintliche Verkauf großer Bestandteile der zyprischen Goldreserven sorgt für weitere Aufregungen. Über ihren Sprecher gab nun die Notenbank Zyperns bekannt, dass an den „Gerüchten“, Goldbestände im Wert von 400 Millionen Euro als ein Bestandteil zum Rettungsprogramm abzustoßen, nichts dran wäre.

„Es hat keine Diskussionen gegeben und es werden auch keine folgen“

Verhandlungen
Einen ausgehandelten Goldverkauf gäbe es nicht

Inzwischen hat die zyprische Zentralbank den Verkauf von Goldbeständen als ein Bestandteil des Rettungsprogramms dementiert. Aliki Stylianou, Sprecher der Notenbank, erklärte dem US-Nachrichtensender CNBC (Donnerstag), dass der Verkauf kein Bestandteil zum ausgehandelten Hilfskredit mit den Geldgebern wäre und somit auch nicht zur Debatte gestanden wäre.

Der Beschluss, das Gold zu verkaufen, ist eine Entscheidung, die vom Vorstand der Zentralbank von Zypern getroffen werden müsse, so Stylianou. Diese Angelegenheit wäre nicht diskutiert worden und eine solche Diskussion werde auch nicht vorbereitet. „Es gibt so viele fliegende Gerüchte und dies ist lediglich nur eine von ihnen“, so der Zentralbank Sprecher.

Damit widerspricht Stylianou den Inhalt des Entwurfs von der EU-Kommission, das den Finanzbedarf von Zypern beurteilen sollte und von der Financial Times am 09. April veröffentlicht wurde. Aus dem ginge lt. CNBC hervor, dass zwischen den zyprischen Behörden und der Troika am 02. April 2013 unter anderem der „Verkauf überschüssiger Goldreserven in Höhe von 400 Millionen Euro“ vorgesehen wurde. Die Nachricht hatte bereits ihre Spuren beim Goldkurs hinterlassen, der am Mittwoch einem Satz nach unten auf nur noch mehr 1.558 US-Dollar pro Feinunze hinterlegte.

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