Zyperns orthodoxe Kirche fordert Euro-Austritt

Zypernkrise-


Die EU werde nicht mehr lange überleben. Der wirtschaftliche Zusammenbruch Italiens würde ausreichen, um die Europäische Union mit in den Abgrund zu reißen, so das kirchliche Oberhaupt Zyperns. Er hält den sofortigen Euro-Austritt seines Landes für notwendig.

„Zypern sollte besser jetzt austreten, noch vor dem Zusammenbruch“

Euroaustritt Zypern
Frühzeitiges Verlassen der Währungsgemeinschaft

Das Oberhaupt der zypriotisch-orthodoxen Kirche, Erzbischof Chrysostomos II., hat Zypern dazu aufgerufen, aus der Euro-Zone auszuscheiden. In einem exklusiven Interview mit dem russischen Fernsehen erklärte Chrysostomos II., dass die EU nach seiner Einschätzung nicht lange halten werde, wie RIA Novosti (Sonntag) berichtete.

Spaniens Wirtschaft wäre in Gefahr, ebenso die von Portugal und Spanien, so das zypriotische Kirchenoberhaupt. Sollte die italienische Wirtschaft zusammenbrechen, so würde dies das Ende der EU darstellen. Die Entscheidungsträger der Europäischen Union hätten für zahlreiche Dinge kein Verständnis und würden die EU in den Zusammenbruch führen, so Chrysostomos II. Aus diesem Grund wäre es für Zypern besser, die Union bereits jetzt zu verlassen.

Die orthodoxe Kirche hatte bereits letzte Wochen schon für Schlagzeilen gesorgt, als sie der Regierung in Nikosia zahlreiche private Besitztümer, u.a. Grundstücke, anbot, um damit die Schuldenprobleme besser in den Griff zu bekommen.

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