Zweite Welle Lockdown-Schäden wird mit Insolvenzen folgen

Corona-Politik –


Die dramatischen Einbrüche der Wirtschaftszahlen bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 dürften lediglich eine erste Welle gewesen zu sein. Die zweite Welle folgt voraussichtlich mit der Rückkehr der ursprünglichen Insolvenz-Anmeldepflicht für Unternehmen.

Insolvenz-Welle

Anzahl der Zombieunternehmen wird sich voraussichtlich verdoppeln

Noch müssen Firmen keine Insolvenz anmelden

Die bisherige wirtschaftliche Niedergang aufgrund der mit Corona begründeten Lockdown-Verordnungen dürfte nur einen Teil des ganzen Ausmaßes abbilden. Noch gilt die quasi Insolvenz-Amnestie, in der Firmen nicht wie in „normalen Zeiten“ bei voraussichtlicher bzw. eingetretener Zahlungsunfähigkeit unbedingt Insolvenz anmelden müssen. Dass die Unternehmen von dieser Ausnahmeregelung Gebrauch machen, zeigt sich u.a. an die trotz der widrigen Zeiten stark zurück gegangenen Insolvenzanmeldungen. Die große Welle der Pleite-Anmeldungen wird voraussichtlich ab September auf Reise geschickt.

Von der sog. Corona-Soforthilfe an Unternehmen profitierten ohnehin nur die Unternehmen, welche aufgrund ihrer Bilanzen eine ausreichende Bonität hatten, also überwiegend die Firmen, die im Gegensatz zu einem ganzen Schwung bereits am Rande der Wirtschaftlichkeit operierenden Unternehmen in vielen Fällen gar keinen Kredit notwendig gehabt hätten. Letztere wurden nicht als kreditwürdig angesehen und dem politisch gestalteten Schicksal überlassen.

Derzeit scheint rund jedes zehnte Unternehmen von der Pleite bedroht zu sein, so das Ergebnis einer von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) durchgeführten Umfrage. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben erklärten dem Spiegel, dass auch zahlreiche eigentlch „gesunde Unternehmen“ unverschuldet in Schwierigkeiten geraten seien. Aufgrund der bereits im März vorübergehend abgeschafften Anmeldepflicht einer Insolvenz haben auch zahlreiche Firmen diesen Schritt noch nicht eingeleitet.

Der Chef der Creditreform-Wirtschaftsforschung rechnet mit einer Zunahme der Insolvenzanmeldungen um sieben Prozentpunkte noch im laufenden Jahr. Dem Spiegel sagte Patrik-Ludwig Hantzsch, dass sich die Zahl der sog. Unternehmenszombies, welche sich nur noch über Fremdfinanzierungen über Wasser halten können, verdoppeln werden. Derzeit sei ein jedes sechste Unternehmen der Gefahr ausgesetzt, eine solche Zombiefirma zu werden.

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