Zweck-Optimismus? Nahles sieht zehntausende Flüchtlinge in Beschäftigung

Flüchtlingskrise-


Mehrere zehntausend Flüchtlinge werden im kommenden Jahr 2016 einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Visionen der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zeugen von einer ordentlichen Portion (Zweck-) Optimismus.

Hunger

Arbeitsmarkt-Probleme scheinen mit Flüchtlingen geringer zu werden

SPD-Politikerin rechnet mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen

Gerade erst meldeten die Medien den „1-millionsten registrierten Flüchtling“ in Deutschland. Andere Meldungen beschreiben allerdings eine geschätzte „Registrierungsrate“ von lediglich rund 40 Prozent. Die anderen Ankömmlinge verweilen offenbar als Dunkelziffer.

Schon im nächsten Jahr sollen Zehntausende in Deutschland angekommene Flüchtlinge eine Arbeitsstelle haben, so lt. Süddeutsche Zeitung (Mittwochsausgabe) die optimistischen Ausblicke von Nahles. Die Ministerin geht demnach davon aus, dass im Jahr 2016 35 Prozent der mit „Hartz IV“ versorgten Asylanten aus der staatlichen Grundsicherung heraus finden werden. Sie fanden letztendlich eine Beschäftigung oder können in „irgendeiner Form“ selbst für sich sorgen.

Die SPD-Politikerin rechnet mit rund 65 Prozent verbleibenden anerkannten Asylbewerbern, die einen Anspruch auf Hartz IV aufgrund Arbeitslosigkeit behalten werden. Das Arbeitsministerium kalkuliert mit bis zu 350.000 Flüchtlingen mit Bleiberecht. Weiter rechnet die Bundesregierung mit einem jährlichen Zuwachs der anerkannten Flüchtlinge und Hartz IV-Anspruch um durchschnittlich 272.000 Menschen. Davon seien rund 200.000 Menschen erwerbsfähig.


Sollte der Bundesarbeitsministerin das angekündigte „Kunststück“ tatsächlich gelingen, so stellte sich automatisch die Frage über den bisherigen Verbleib der zahlreichen, teils langjährigen Hartz-IV-Empfänger im Bundesgebiet.





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