„Zu hohe Risiken“ – Fed bleibt bei bisherigen Zinssätzen

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Nach der Sitzung des Offenmarktausschusses Mitte März 2016 lässt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Zins unverändert im Bereich von 0,25 bis 0,50 Prozent.

US-Dollar

Zu hohe Risiken durch unsichere globale Wirtschaftsentwicklung – Fed bleibt beim Zinssatz

Von vier Zinsanhebungen pro Jahr könne man nicht mehr ausgehen

Die US-Notenbank will mit ihrer gegenwärtigen Zinspolitik nur noch kleine Brötchen backen. Der Leitzins in den USA bleibt im Bereich von 0,25 und 0,50 Prozent. Von weiteren zeitnahen Anhebungen sieht die Fed derzeit ab.

Nach der Zinsanhebung im Dezember vergangenen Jahres soll noch ein wenig Zeit verstreichen. Weder die US-Konjunktur, noch die weltweiten Wirtschaftsentwicklungen geben einen Anlass für eine wiederholte Straffung der Geldpolitik. Fed-Chefin Janet Yellen erklärte am Mittwochabend, dass es für die „globale wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung auch weiterhin Risiken“ gebe. Die Unsicherheiten im Ausland könnten das Wirtschaftswachstum weiter verzögern.

Fed zeigt sich zur Arbeitsmarktentwicklung optimistisch

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum schraubte die Fed seit Dezember ohnehin schon nach unten. Der Ausblick auf die Kerninflation blieb seit dem Zeitpunkt stabil. Für den US-Arbeitsmarkt will die US-Notenbank eine Verbesserung der Lage erkennen und geht nun von 4,5 Prozent Arbeitslosigkeit bis zum Jahr 2018 aus.

Den Analysten, die von einer Zinsanhebung in vier Stufen pro Jahr ausgingen, nahm die Fed den Wind aus den Segeln. Mehr als zwei Zinserhöhungen werden voraussichtlich nicht vorgenommen.





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