Ziele der Krisenpolitik erwecken Misstrauen der Bürger zwangsläufig

Euro Rettungspolitik-


Die Rettungspolitik in Brüssel und Berlin besteht aus einer Mischung von Experimenten, Versuchen, Fehlschlägen, Vertuschung und Schönfärberei. Das Wohl des EU-Bürgers besteht lediglich darin, die “Schäfchen” im Zaum und damit griffbereit zu halten. Das unterm Tisch gehaltene Ziel der Bankenrettungen löste bei den Bundesbürgern bereits erhebliches Misstrauen aus.

Raubzug

Ein geplanter Raub kann nur bis zum tatsächlichen Zugriff geheim gehalten werden

EU-Rettungspolitik mündet bereits in großes Misstrauen der Bürger

Das teils verzweifelte und nutzlose Rudern der selbsternannten Euroretter gilt stets dem Rückgewinn und Erhalt des Vertrauens in die Gemeinschaftswährung. Doch hier steht nicht der EU-Bürger im Mittelpunkt sondern Kreditinstitute und Investoren, sprich die Finanzmärkte.

Die Bürger und vor allem Arbeitnehmer innerhalb der Europäischen Zentralbank scheinen dennoch eine gewichtige Rolle im “Euro-Rettungsprogramm” zu spielen. Letztendlich liegen hier noch Summen in Billionen-Höhe potenziell zum Abgriff bereit. Darüber hinaus müssen auch die bereits mickrigen Zinsen nach wie vor durch unterbezahlte produktive Arbeit des “kleines Mannes” erwirtschaftet werden. Das gilt ganz besonders für die inzwischen aufgeblähten Werten an den Börsen.

Die Börsenkurse repräsentieren die reale Wirtschaft schon lange nicht mehr, bieten aber eine enorme Anziehung für den Entzug von Kapital aus der “Realität in die virtuelle Kapitalwelt”. Damit das Prinzip auch ja nicht ins Stocken gerät, sorgt u.a. die Europäische Zentralbank (EZB) durch Niedrigst-Zinsen und Billig-Geldschwemme für ausreichend viel Schmierstoff.

Das Tun und Treiben der “Euro-Verteidiger im Auftrag der Finanzmärkte” kann an den Bürgern der EU nicht spurlos vorüber gehen. Das aus eigener Arbeit verdiente Geld wird auf Sparbüchern mit Geldwert-vernichtenden Zinsen belohnt. Die Zukunft der Altersvorsorge wird stets ungewisser. Bereits heute sind die Arbeitnehmer damit konfrontiert, im Rentenalter entweder den Gürtel enger zu schnallen oder mehr Geld für die Vorsorge aufzubringen. Letzteres wird die EU-Finanzelite zu verhindern wissen, denn die vermehrte Verwendung von Kapital für die Altersvorsorge würde den Konsum merklich stagnieren lassen.

Kleine und vermeintliche Erfolge im Kampf gegen die Eurokrise werden als einen “entscheidenden Schritt” in die Richtung einer konjunkturellen Erholung glorifiziert. Die Rettung eines Patienten vor dem Tod, der aber dennoch im Koma verbleibt, ist auch ein gewisser Erfolg und beschreibt die tatsächliche Situation in der Eurozone sehr viel präziser als die gebetsmühlenartigen Darstellungen aus Brüssel.

Wenn das Ziel der Rettungsaktionen einzig und allein der Aufrechterhaltung der maroden Banken gilt, so kann der Weg zu den erforderlichen Geldquellen nicht ohne Konsequenzen bleiben. Sparer, Anleger und Steuerzahler in Deutschland fühlen sich offenbar zu sehr in die Enge getrieben. Die Bundesbürger zeigen gegen die Rettungspolitik in Berlin und Brüssel inzwischen einen ausgeprägten Argwohn. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov stellte bei 72 Prozent der Deutschen ein Misstrauen gegenüber der Krisen-Strategie von EU, EZB und nationalen Regierungen fest. Lediglich 15 Prozent zeigten noch Vertrauen in die Rettungspolitik.

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