Zentrale Bankenaufsicht für 2013 auf den Weg gebracht

Schuldenkrise – Bankenaufsicht-


Die umstrittene Bankenaufsicht in den Händen einer zentralen EU-Institution soll 2013 endgültig installiert sein. Die EU-Kommission plant für Ende 2012 den Abschluss der notwendigen Vorbereitungen, damit die EU-Bankenkontrolle zeitnah starten kann.

Merkel und Hollande einigten sich „dennoch“

EU-Bankenkontrolle
Einigung zur Bankenkontrolle
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Der nächste Schritt für die Zentralisierung von nationalen Institutionen nach Brüssel dürfte somit in die Wege geleitet sein. Die Bankenaufsicht über alle Mitgliedsländer der Euro-Zone soll bereits 2013 umgesetzt werden, nachdem noch bis Ende 2012 die notwendigen Rahmenbedingungen dafür geschaffen worden sind.

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident François Hollande letztendlich durch einen „ausgefochtenen“ Kompromiss zum Starttermin einigten, wurde in der letzten Nacht der Startschuss für das, wie Merkel es bezeichnete, „ehrgeizige Ziel“ abgegeben.

Mit der zentralen Euro-Bankenaufsicht wird gleichzeitig das notwendige Fundament geschaffen, an die Krisenstaaten in erweiterten Umfang Hilfsgelder zu überweisen. Dazu zählt besonders die „umwegfreie“ Refinanzierung von wankenden Bankenhäusern. Derzeit steht dem europäischen Rettungsfonds (ESM und noch EFSF) lediglich zu, die Regierungen der kriselnden Euro-Mitgliedsstaaten zu unterstützen.

Der nächste Schritt ist getan – Im Sinne der Bank(en)

Die zentrale Bankenaufsicht in den Händen der EU öffnet Türen und Tore zu einem beinahe unmittelbaren Zugriff auf die Privatvermögen der europäischen Steuerzahler. An dieser Stelle stünden noch offensichtlich sehr begehrte Realvermögen in Billionenhöhen zur Verfügung.

Zwischen dem ungenierten Zulangen der Brüsseler Institutionen und der „Kontonummer“ des deutschen Sparers liegt lediglich das Einlagensicherungssystem, bei denen Milliarden zur Abfederung in Schwierigkeiten geratenen deutschen Banken hinterlegt sind.

Die Bundesregierung hat wiederholt unter Beweis gestellt, dass jeglicher dargelegte Widerstand, wie auch zuletzt zur umstrittenen Bankenaufsicht, sich am Ende als eine „Finte“ herausstellt, obwohl Merkel das Wohl der eigenen Bevölkerung scheinbar „bis zur letzten Minute tapfer verteidigte“.

Es liegt auf der Hand. Die Geldhähne müssen geöffnet werden, damit wenige Profiteure, sprich die Banken, am spitzen Ende Goldman Sachs, ihre Ziele so sicher und schnell wie möglich erreichen können. Der Zusammensturz des Euros wird gleichzeitig mit dem drohenden Crash des Weltwährungssystems eingeleitet werden. Bis dahin sollen die Vermögenswerte der Länder und ihrer Bürger noch kanalisiert und abgeführt werden.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und ein Ausweichverhalten der Sparer zu vermindern, werden u.a. Gold-Warnungen für Privatanleger abgesondert.

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.