Wirtschaftsweisen erkannten Zeichen der Zeit – Abschwung

Konjunktur –


Der sich immer wieder schließende Kreis der konjunkturellen Entwicklung hat die nächste Stufe erreicht. Innerhalb dieses Zyklus wurde die Phase der Hochkonjunktur inzwischen verlassen und die Schwelle zum Abschwung überwunden. Die fünf Wirtschaftsweisen haben dies erkannt und nun auch offiziell verkündet.

Kreislauf

Der „natürliche“ Konjunktur-Kreislauf – Nach Hochkonjunktur folgt Abschwung

Boom beendet – Abschwung ja – Rezession eher nicht

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, bzw. die Wirtschaftsweisen, haben die Zeichen der Zeit erkannt und im andauernden Konjunktur-Zyklus die Phase der Hochkonjunktur für beendet befunden. Gemäß der allgemeinen Lehrmeinung folgt nach der Hochkonjunktur (Boom) der Abschwung mit einer anschließenden Rezession. Mit der Erklärung legten sich die fünf beteiligten Wirtschaftsexperten auf ein Wirtschaftswachstum um 0,8 Prozent im Jahr 2019 fest. Damit lägen die Voraussagen der Weisen um 0,2 Punkte höher als die kürzlich vom Münchener ifo Institut korrigierte Prognose. Doch auch die Wirtschaftsweisen waren den Entwicklungen in der Wirklichkeit unterlegen und waren dazu genötigt, ihre im Herbst 2018 aufgestellte Prognose von 1,5 Prozent Wirtschaftsplus deutlich nach unten zu korrigieren. Der Leiter der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt erklärte lt. n-tv.de die Hochkonjunktur für „vorerst vorüber“, aber eine Rezession sei „angesichts der robusten Binnenkonjunktur“ aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten.

Die größten Risiken seien derzeit die Handelskonflikte mit den einhergehenden Zöllen sowie die Unsicherheit rund um das Thema Brexit. Da die Dynamik der globalen Wirtschaft ohnehin nachlasse, könne eine „Spirale aus protektionistischen Maßnahmen“ die deutsche Wirtschaft in eine Rezession zurückwerfen.

Der Sachverständigenrat wurde vom Gesetzgeber im Jahr 1963 ins Leben gerufen und erhielt die Aufgabe, die jeweilige Bundesregierung über die wirtschaftlichen Entwicklungen zu informieren und anhand von Gutachten auch zu weisen. Der Vorsitzende Christoph M. Schmidt sprach sich bei den Debatten um den Mindestlohn für eine geringere Lohnuntergrenze von 8,50 Euro aus. Der Wirtschaftsweise hielt dies für „entschieden zu hoch“. Neben einer von ihn favorisierten CO2-Steuer spricht sich Schmidt für mehr Zurückhaltung bei den Löhnen, den Ausbau des Niedriglohnsektors und den Abbau des Kündigungsschutzes aus. Eine Verlängerung des Bezugs von Arbeitslosengeld 1 lehnt er ab.




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