Wirtschaftsverbände: Der Euro ist unsere Heimatwährung

Resolution-


Sieben Wirtschaftsverbände aus sechs EU-Ländern sind sich einig. „Der Euro ist die Heimatwährung der Familienunternehmen“ und die Politik müsse alles daran setzen, die Einheitswährung zu stärken, denn diese würde auch „uns stärker machen“.

Aufruf in Euroraum

Ein Appell der Wirtschaftsverbände im „Namen der Familienunternehmen“

Aufruf an die Regierungen im Euroraum

„Der Euro ist unsere Heimatwährung“, lautet eines der Hauptaussagen in der in Berlin verabschiedeten Resolution von sieben Wirtschaftsverbänden aus sechs Ländern der Europäischen Union. Kurz vor der Bundestagswahl am 22.09. appellierten die Verbände gemeinsam an die Politik, den Euro zu stärken.

Seit vielen Generationen sind Familienbetriebe das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und „der Euro macht uns stärker“, so der Tenor in der Resolution. Für die Familienunternehmer sei Europa der wichtigste Absatzmarkt. Die aus Deutschland ausgeführten Erzeugnisse haben zu 70 Prozent den europäischen Raum zum Ziel, davon 60 Prozent in die Ländergemeinschaft und knapp 40 Prozent in die Euro-Zone. „Kein europäisches Land kann alleine auf der globalen Bühne bestehen“, hob der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hervor.

Mit der Resolution rufen die Wirtschaftsverbände die Regierungen aller Euro-Länder dazu auf, ihre Schulden abzubauen, das Wachstum zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Nur ein wettbewerbsfähiges Land könne auch im Hinblick auf das Soziale erfolgreich sein, so der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt.

Die Bankenunion müsse dringend „unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB)“ eingerichtet werden, damit die Finanzierung der profitablen Familienunternehmen gesichert werden können, so eine weitere Forderung der Resolution. Im Mittelpunkt müsse die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa stehen. Dazu gehöre auch der beschleunigte Ausbau der „transeuropäischen Transport-, Telekommunikations- und Energieinfrastruktur“.

Die Regierung der Euro-Staaten müssten die notwendigen strukturellen Reformen angehen, um das Vertrauen in den Euroraum zu stärken. Notwendig dafür seien auch Maßnahmen zur Förderung eines unternehmensgestützten Wachstums. Damit könne das Problem der hohen Staatsschulden gelöst und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, lautet eines der Kernaussagen der Resolution.

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