„Willkommene Fachkräfte“: Immer mehr Einwanderer sind arbeitslos

Migranten-Krise-


Die These über „willkommener Fachkräfte“ durch die zahlreich ankommenden Migranten schwindet dahin. Immer mehr Einwanderer und Asylanten sind als arbeitslos gemeldet und gleichzeitig sinkt bei den Unternehmen die Bereitschaft für Neueinstellungen.

Hunger

Fachkräftemangel kann auch durch Migranten-Ströme nicht kompensiert werden

Ein Großteil der Migranten wird auf Dauer arbeitslos bleiben

„Da beißt sich die Katze in den Schwanz“. Die Bundesregierung und einige Arbeitnehmer-nahe Ökonomen begrüßten die Migrations-Flut aufgrund der „großen Chancen“, den von den Betrieben angeblich beklagten Fachkräftemangel auszugleichen. Das erforderte erst einmal ein grundsolide Ausbildung, um den Standards in der deutschen Wirtschaft überhaupt gerecht werden zu können. Nun Planen die Arbeitgeber jedoch bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze die Bremse zu betätigen.

Lt. dem Beschäftigungsbarometer des Münchner ifo-Instituts zeigen sie die deutschen Firmen bei der Schaffung weiterer Arbeitsplätze zurückhaltender. Der Barometer sank von 108,0 im Vormonat auf 107,4 Punkte im März. Die Dynamik sei dennoch vorhanden. Dies erkenne man an den „noch immer positiven Salden“, so das Institut.

Die nachlassende Schaffung von Arbeitsplätzen ist in der Industrie kein neues Phänomen. Lt. dem ifo-Barometer sank der Index in der Industrie bereits zum dritten Mal in Folge. Der Wert lege jedoch nach wie vor über dem langfristigen Durchschnitt. Der Dienstleistungssektor bildete keine Ausnahme. In dieser Branche nahm die Bereitschaft zu Neueinstellungen ebenfalls ab. Lediglich das Bauhauptgewerbe profitiere von der guten Geschäftslage und man suche weiterhin nach neuen Mitarbeitern. Konsumenten treiben den Handel an. Die Branche will den Personalstamm erweitern.

Inzwischen wächste die Arbeitslosenanzahl unter den Migranten und Asylanten an. Anfang März berichtete die Passauer Neue Presse von einer anwachsenden Zahl von Arbeitslosen aus den Herkunftsländern Pakistan, Somalia, Nigeria, Irak, Iran, Afghanistan und Eritrea. Im Februar 2015 lag die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen bei 65.213 Menschen. Ende Februar 2016 galten bereits 110.228 Menschen als arbeitslos.

Die größten Hindernisse für eine Anstellung seien rechtliche und institutionelle Hürden, fehlende abgeschlossene Berufsausbildung und mangelhafte Sprachkenntnisse.


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