Weltweiter Schuldenstand auf 325% des BIP gestiegen

Geldsystem-


Der weltweite Schuldenstand stieg im Jahr 2016 auf mehr als 325 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Rund die Hälfte der globalen Schulden werden von den einzelnen Staaten gehalten.

Die weltweiten Schulden drohen aus dem Ruder zu geraten

Dollar-Euro
Der finale Kollaps ist vorprogrammiert

Der weltweite Schuldenstand stieg im Jahr 2016 auf mehr als 325 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) an, so das von Reuters präsentierte Ergebnis einer vom Institute for International Finance (IIF) durchgeführten Untersuchung. Die weltweite Verschuldung sei in den ersten neun Monaten 2016 um mehr als 11 Billionen US-Dollar auf über 217 Billionen Dollar angestiegen. Die Verschuldung der Staaten umfasste fast die Hälfte der gesamten globalen Schulden.

Die Kreditnehmer seien aufgrund eines stärkeren US-Dollars, gedämpften Wachstums, schwacher Unternehmensrentabilität, steigenden Staatsanleiherenditen, höheren Absicherungskosten und einer Verschlechterung der Unternehmens-Bonitäten vor größeren Herausforderungen gestellt.


Das Geldsystem, basierend auf Schulden und Zinsen sowie Zinseszinsen, treibt seine zwangsläufigen Blüten aus. Geld wird aus dem Nichts durch die Aufnahme von Krediten erschaffen und für die Rückzahlung werden Zinsen verlangt, die auch nur durch die Aufnahme eines weiteren Kredits erzeugt werden können. Das Schuldgeldsystem ist dazu verurteilt, in einem finalen Kollaps zu enden. Dies lässt sich schon aus rein mathematischen Aspekten nachweisen.

Wo Schulden sind, sind automatisch auch „irgendwo“ die Gläubiger. Schulden und Guthaben (bzw. Forderungen) heben sich exakt auf. Wer diese Gläubiger sind, darüber lässt sich die von Finanzmarkt-Akteuren gegründete Organisation IIF nicht aus.


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