Weltbank korrigiert Fernost-Wachstum 2015 nach unten

Konjunktur Fernost-


Die Weltbank musste ihre Prognosen für die Konjunkturen der Länder Ostasiens überwiegend nach unten korrigieren. Ursprünglich aufgestellte Theorien zum Wirtschaftswachstum können aufgrund der „Bremsklötze“ China und Japan sowie den starken US-Dollar nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Ökonomen

Die im Oktober aufgestellten Fernost-Prognosen sind hinfällig. Die Weltbank korrigiert sich selbst

Lediglich Vietnams Wirtschaftsprognosen sehen deutlich positiver aus

Die Weltbank korrigierte ihre zuletzt aufgestellten Prognosen zum Wirtschaftswachstum in Fernost. Die Konjunktur in Ostasien folgt den von den Weltbank-Analysten aufgestellten Thesen offensichtlich nicht.

Im Oktober vergangenen Jahres sah die Weltbank das Wachstum Chinas im Jahr 2015 bei 7,2 Prozent liegen. Nun gehen die Experten von einem Wirtschaftsplus von 7,1 Prozent aus, nachdem das Reich der Mitte im Jahr 2014 ein Konjunktur-Plus von 7,4 Prozent erreichte. Der gesamte ostasiatische Wirtschaftsraum wird Ende 2015 voraussichtlich um 6,7 Prozent gewachsen sein und somit um 0,2 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr.

Eine etwas größere Korrektur nahm die Weltbank zum vorhergesagten Wirtschaftswachstum Indonesiens vor. Im Oktober rechnete man noch mit einem Plus von 5,6 Prozent im Jahr 2015. Nun traut die Weltbank Indonesien ein BIP-Zuwachs von nur noch 5,2 Prozent zu. Die Wachstumsprognose für Malaysia schrumpfte um 0,2 Prozentpunkte auf voraussichtlich 4,7 Prozent.

Positive Entwicklungen will die Weltbank für Vietnam erkennen. Im Oktober sah man für das ASEAN-Mitgliedsland ein Wirtschafts-Plus von 5,5 Prozent im Jahr 2015. Mit der neuesten Schätzung wird Vietnam das Jahr mit einem Zuwachs von 6,0 Prozent abschließen.

Die derzeit größten Risiken in der Ostasien-Region erkennt die Weltbank in der markant abschwächenden Konjunktur in China und Japan. Darüber hinaus wirke sich der starke US-Dollar aufgrund steigender Kreditkosten, verstärkten Marktunruhen und absinkender Liquidität schädlicher aus als erwartet.





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