Welle der Firmenpleiten in Griechenland ebbt 2015 nicht ab

Griechenlandkrise-


Die Welle der Firmenpleiten in Griechenland wird auch im Jahr 2015 kräftig wüten. Das Hochrisikoland führt Europa in der Kategorie Unternehmensinsolvenzen deutlich an. Verunsicherungen aufgrund der Streitigkeiten zwischen Athen und Gläubigern nähren die fortschreitende Stagnation.

Konjunkturabschwung

Die Pleitewelle in Griechenland ebbt auch im Jahr 2015 nicht ab. Von Erholung nichts in Sicht

Griechenlands Realwirtschaft leidet unter den unklaren Verhältnissen

Die Firmenpleiten in Griechenland setzten sich unvermindert fort. Mit der Anzahl der Unternehmensinsolvenzen bleibt Griechenland eine Hochrisikozone und gehört im Bereich Insolvenzfälle bereits seit Jahren weltweit zu den führenden Ländern.

Der in über 50 Ländern tätige Kreditversicherer Atradius geht davon aus, dass sich die Situation in Griechenland auch im laufenden Jahr 2015 nicht ändern und die Anzahl der bearbeiteten Insolvenzen auf hohem Niveau bleiben wird. Im vergangenen Jahr zählte das „Forderungs-Versicherungsunternehmen“ in Griechenland 463 Firmenpleiten. Griechenland weist damit die höchste Anzahl aller europäischen Staaten auf.

Voraussichtlich werden die „Pleite-Fälle“ im Jahr 2015 nur marginal auf 459 Insolvenzverfahren absinken. Atradius stützt sich für die Einschätzung auf die bereits abgeschlossen Insolvenzfälle sowie auf die im Februar gewonnenen Umfrageergebnisse. Demnach zeige die Realwirtschaft deutliche Verschlechterungen auf. Das gelte für die Industrie ebenso wie für den Einzelhandel.

„Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte“. Treibende Kraft für die negative Entwicklungen sei die Verzögerung einer endgültigen Vereinbarung zwischen der griechischen Regierung und ihren Gläubigern. Die Verunsicherung der Wirtschaft äußerte sich in einer Stagnation.





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