Weitere Sanktionen gegen Russland – Indizien und Spekulationen

Ukraine Konflikt-


Das zweite Minsker Abkommen konnte bisher nicht vollständig erfüllt werden. Die vereinbarte Waffenruhe ist faktisch nicht existent. Der alleinige Urheber dieser Verstöße ist Russland, so zumindest die Ansicht der EU und USA. Nun sollen weitere Sanktionen gegen Moskau ausgesprochen werden.

Panzerfahrzeug

Sanktionen sollen offenbar die spekulationsgestützten Vorwürfe gegen Moskau untermauern

Ein Berg voll Indizien, Vermutungen und Spekulationen

In der mehr als undurchsichtigen Schuldfrage zu den nach wie vor kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den ukrainischen Truppen und den Volkswehren der Ost-Ukraine soll erneut die Sprache der wirtschaftlichen Repressalien zum Einsatz kommen. Die Europäische Union und die USA haben sich auf die Verhängung weiterer Sanktionen gegen Russland verständigt.

Moskau solle den Preis dafür bezahlen, wenn die Volkswehren weiterhin den ausgerufenen Waffenstillstand verletzen oder weiteren an Boden der Ukraine gewinnen.

Die Thesen von Russlands vermeintlicher direkter Teilnahme an den Kämpfen innerhalb der Ukraine werden erneut durch Mutmaßungen der Nato gestützt. Lt. Zeit.de (Dienstag) gehe das US-Militär von rund 12.000 russischen Soldaten aus, die auf dem Boden der Ostukraine operierten. Weitere rund 50.000 russische Soldaten hielten sich knapp hinter der ukrainischen Grenze bereit, um den „Separatisten“ im Falle einer drohenden Niederlage beizustehen.

Ein Indiz für Russlands aktiver Teilnahme sei die große Anzahl von schweren Kriegsgeräten, die sich in den Händen der „Separatisten“ befinden. Der Anteil aus erbeutetem Gerät sei dagegen nur gering. Die Nato habe „ausreichend Informationen“ darüber, dass die Separatisten von Russland „auch mit schweren Waffen“ versorgt werden.


Der Konflikt zwischen Kiew, USA, EU und Moskau jährt sich inzwischen. Dennoch müssen Washington und Nato ihre Darstellungen nach wie vor auf Indizien, Einschätzungen und Vermutungen stützen. Warum bis heute keine stichhaltigen Beweise für sämtliche Vorwürfe gegen Russland vorgelegt werden konnten, dürfte wohl zu den „militärischen Geheimnissen“ der westlichen Bündnispartner zählen.





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