Weihnachten 2012: Harmonie geht über Kostenaufwand

Weihnachten 2012-


Heiligabend und Weihnachten steht für die Deutschen nach wie vor als ein Familienfest hoch im Kurs. Die Mehrheit sucht die Harmonie im Kreise seiner Liebsten und dabei spielt Qualität eine höhere Rolle als Quantität. Knapp die Hälfte der Bundesbürger würde nicht über die 250,- Euro Kostenmarke für das „Gesamtprogramm Weihnachten“ hinaus geraten wollen.

Harmonie als Qualität statt Ausgaben für Quantität

Weihnachtsfest
Weihnachten im engsten Kreis

Beschauliche Harmonie und Einklang innerhalb der Familie. Nach wie vor zieht es die Mehrheit der Deutschen zu Heiligabend zum engsten Kreis innerhalb der eigenen vier Wände, statt die feiernde Menge oder die weite Ferne aufzusuchen, um auch noch in Abwesenheit die Weihnachtsfeiertage zu verbringen.

„Zeremonie und Tradition geht vor Kosten“, denn nur knapp die Hälfte der Bundesbürger wäre dazu bereit, für Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage mehr als 250,- Euro inkl. Geschenke auszugeben.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der CreditPlus Bank AG ergab, dass 45 Prozent der Bundesbürger für das „Gesamtpaket Weihnachten“ nicht über die Kostenmarke von 250,- Euro hinaus gehen wollten. Dazu zählten neben den Geschenken auch das Umfeld wie Essen und Dekorationen. Nur jeweils zwei Prozent der Familien würden an Heiligabend ein Restaurant aufsuchen oder gar in die Ferne verreisen. Während sich 23 Prozent noch von Freunden oder Verwandten einladen ließen, zieht es 61 Prozent der Befragten vor, im engen Kreis zu Hause zu feiern.

Dennoch wollen 44 Prozent auf keinen Fall auf den symbolträchtigen Weihnachtsbaum verzichten. Zu einem gelungenen Weihnachtsfest zählt für 56 Prozent ein gutes Essen und sollte auf keinen Fall ausgelassen werden. Nur 10 Prozent der befragten Bundesbürger würden Wert darauf legen, dass der Weihnachtsbaum mit möglichst vielen Geschenkpaketen umringt wird. Ein gutes Drittel (35%) der Befragten legt großen Wert darauf, mit den Weihnachtspräsenten eine Freude bereiten zu können.

Das gegenteilige Bild von „harmonischer Einigkeit“ haben 25 Prozent der Befragten. Ein Viertel (25%) ziehen es vor, über die Weihnachtsfeiertage die „Jalousien runter zu lassen“, um so zu ihrer Ruhe zu kommen. Immerhin sehen 18 Prozent der Deutschen das Fernsehprogramm als den Höhepunkt der Weihnachtsfeiertage an. Eine komplett „Anti-Weihnachtseinstellung“ haben 5 Prozent der befragten Bürger. Diese wollte am liebsten die Feiertage für „null und nichtig“ erklären.

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