Washington verlangt von Brüssel weitere Sanktionen gegen Moskau

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Die USA verlangen von der EU weitere Sanktionen gegen Moskau. Russland unternehme keine Schritte, um den Konflikt in der Ost-Ukraine einzudämmen, so die Vorwürfe. Die Debatten um weitere Strafaktionen gegen den Kreml nehmen eine Fortsetzung.

EU Russland Konflikt

Washington fordert EU zu weiteren Strafmaßnahmen gegen Russland auf

Washington fordert Sanktions-Koordinierung mit Brüssel gegen Moskau

Eine wohl niemals enden wollende Debatte über die graue Theorie. Beim EU-Gipfel am heutigen Mittwoch sollen erneute Sanktionsmaßnahmen gegen Russland auf der Tagesordnung stehen. Unterstützung findet Brüssel durch Washington, doch die EU-Länder sind sich alles andere als einig über weitere „Strafmaßnahmen“ gegen Moskau.

Die EU und die USA werfen Russland vor, die „Separatisten“ in der Ost-Ukraine mit schweren Waffen und geheimen Kampftruppen zu unterstützen. Stattdessen solle Moskau mit einem „Machtwort“ dafür sorgen, dass die kämpfenden Volkswehren ihre Waffen niederlegten und sämtliche Geiseln freiließen. Washington drängt die EU zu weiteren Sanktionen gegen Moskau und strebt eine Koordinierung weiterer wirtschaftlicher Sanktionen zwischen den USA und der EU an.

Weder die USA noch Deutschland wollen bis jetzt gesehen haben, dass Russland die erforderlichen Schritte zur Deeskalation im Ukraine-Konflikt unternommen habe, so die gemeinsame Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama.

Lt. Bloomberg trafen sich in dieser Woche im Weißen Haus Vertreter der US-Administration sowie Botschafter der EU. Die USA bestehe auf weitere Sanktionen gegen vereinzelte Branchen der russischen Wirtschaft.

Innerhalb der EU scheinen sich die Mitgliedsländer jedoch nicht auf eine gemeinsame Linie geeinigt zu haben, so die Financial Times. Einige EU-Mitgliedsländer seien dazu bereit, sich gegen erneute Sanktionen auszusprechen.





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