Washington und Moskau sprechen sich gegenseitige Sanktionen aus

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Russland und die USA scheinen sich langsam aber sicher gegenseitig „auszusperren“. US-Präsident Barack Obama erweiterte die bereits vorhandene Sanktionsliste um weitere Personen und Institutionen aus Russland und Wladimir Putin antwortete mit der Anfertigung einer eigenen Aufstellung von unerwünschten Personen aus den USA.

Streit

Moskau und Washington schließen ihre Grenzen für ausgesuchte Personen und Unternehmen

Das Aussprechen gegenseitiger Sanktionen könnte neue Eiszeit einläuten

Das politische „Hauen und Stechen“ zwischen Moskau und dem Westen scheint im vollen Gange zu sein. Nachdem die USA bereits Sanktionen gegen einzelne Personen verhängte, folgten nun Institutionen wie die russische Bank Russija. Das Geldinstitut selbst sowie führende Personen der Bank, u.a. Juri Kowaltschuk, Miteigentümer der Bank, wurden ergänzend auf die Sanktionsliste der USA gesetzt. Dazu kamen Wladimir Jakunin, Chef der Bahn und weitere Personen aus der Wirtschaft. Diesen Personen wird die Einreise in die USA verwehrt und deren Guthaben auf dem Gebiet der USA sind eingefroren.

Russland antwortete mit der Erstellung einer eigenen Sanktionsliste gegen Personen der US-Regierung. Für Ben Rods und Dan Pfeiffer, beide Berater des US-Präsidenten Barack Obama, besteht nun ein Einreiseverbot nach Russland. Den Status einer „persona non grata“ erhielten auch John Boehner, Chef des Repräsentantenhauses und Senator John McCain.

Offenbar erfolgte gegen Moskau auch ein „Hieb von der Seite“. Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) senkte den Ausblick für die Bonität bei langfristigen Verbindlichkeiten auf „negativ“, ließ allerdings die Ratingstufe „BBB“ auf dem bisherigen Stand.

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