Wähler honorieren Beschränkungen und Neuverschuldung

Aufbereitung Umfrageergebnisse –


Ginge man von den derzeitigen Umfrageergebnissen zur Wahlbereitschaft der Bundesbewohner aus, müssten die potenziellen Wähler wohl folgerichtig eingesperrt, entmündigt, der Liquidität beraubt und in die Schulden getrieben werden, um dem Verursacher die volle Zustimmung zu erteilen.

Seitenwind

Der medial verbreitete Wind zu den Themen vernebelt die klare Sicht

Ein Fünftel hätte gern noch mehr gelockerte Milliarden gesehen

Die bisherigen Maßnahmen im Zuge der „Anti-Corona-Maßnahmen“ scheinen die wahlwilligen Bundesbewohner zu begeistern. Mit einem Zustimmungsanteil von stabilen 40 Prozent für die Union (CDU und CSU) sowie nach einen Punkt Zuschlag nun 16 Prozent für die SPD käme die Große Koalition aktuell auf zusammengezählte 56 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das ist zumindest das Ergebnis des aktuellen RTL/n-tv Trendbarometers. Der insgeheim für die kommende Legislaturperiode schon ausgehandelte Koalitionspartner Die Grünen mussten dagegen einen Prozentpunkt abgeben und erhielten derzeit nur noch 15 Prozent der gesetzten Kreuzchen.

Die Linke landet bei 8 Prozent, die FDP holte sich einen Punkt ab und käme derzeit auf 6 Prozent. Die AfD musste einen Punkt abgeben und ist mit 8 Prozent auf Augenhöhe mit der diametral gegenüberliegenden Linken. Die sonstigen Parteien erhielten zusammen 7 Prozent der Stimmen.

Massive Einschränkungen im öffentlichen Leben, evtl. Kurzarbeit oder sogar Jobverlust, das Hantieren mit dreistelligen Milliardensummen, das Ausbremsen der Wirtschaft sowie die Aufnahme von Neuschulden in Rekordhöhe, dies alles zulasten der Steuerzahler, scheinen das geeignete Rezept zu sein, um die Gunst der Wähler auf seine Seite zu holen. Immerhin will die Umfrage herausgefunden haben, dass mehr als die Hälfte (51 %) der Befragten das 130 Milliarden Hilfspaket als ausreichend bezeichnet. Rund ein Fünftel (21 %) hätte demnach gern noch einige Milliarden mehr sehen wollen. Lediglich 17 Prozent halten das Milliarden-Programm für überzogen.

Umso verwunderlicher ist die Annahme von 69 Prozent der potenziellen Wählern, dass die nun woher auch immer kommenden Milliarden keine positiven Auswirkungen auf einen persönlich haben werden. Mit dem Blick auf einzelne Gruppen wird die Diskrepanz noch augenscheinlicher. 84 Prozent der AfD-Sympathisanten gehen nicht davon aus, dass das Konjunkturpaket einen finanziellen Vorteil einbringt. Der gleichen Meinung sind allerdings auch 75 Prozent der Niedriglohn-Beschäftigten und 85 Prozent der Rentner.

Es besteht also Grund zur Annahme, dass der Verzicht, die Meinung von Rentnern, AfD-Anhängern und Niedriglohn-Arbeitern einzuholen, die Umfragewerte für die Große Koalition durchaus in die Höhe treiben könnten.

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