Wachstumsprognosen: Weltbank sorgt sich um steigende Armut

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Die Weltwirtschaft wird doch nicht so deutlich wachsen wie es noch im Januar aussah. Die Weltbank korrigierte ihre letzten Prognosen für das globale Wachstum nach unten und sieht die Gefahren einer steigenden Armut.

Weltbank ist von der Realität eingeholt worden

Weltkonjunktur
Niedrige Rohstoffpreise bereiten Probleme

Mit dem Fortschreiten des Jahres 2016 schmelzen die Prognosen zu den globalen Wirtschaftsdaten dahin. Nun griff die Weltbank nach, verglich die alten Analysen vom Januar mit den vorfindbaren Fakten und korrigierte die neuesten Aussichten prompt nach unten.

Im Januar rechnete die Weltbank mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent. Nun scheint die weltweite Wirtschaft nur noch um 2,4 Prozent zulegen zu können. Als Gründe gab die Institution die wachsenden Probleme in den Entwicklungsländern sowie die noch immer sehr niedrigen Rohstoffpreise an. Deshalb seien die Rohstoff exportierenden Entwicklungsländer besonders stark betroffen.

Die Rohstoffexporteure seien zu beschleunigten Anpassungen gezwungen, um die Lebensverhältnisse für die Ärmsten zu verbessern. Die Weltbank zeigte sich besorgt über die möglichen Folgen, wenn das Wachstum bei den Rohstoffexporteuren deutlich abgebremst werde. Das Wirtschaftswachstum bleibe die wichtigste Triebfeder für die Armutsbekämpfung.

Weltbank rückt die Armutsbekämpfung in den Mittelpunkt

Als wenn die Weltbank jemals ernsthaft um die Armen und die anwachsende Armut in einem Land umsorgt gewesen wäre. Der „Zwangsparameter“ Wachstum ist einzig und allein dafür erforderlich, um die stets anwachsenden Zinsen der ständig weiter ausgebauten Schuldenberge bedienen zu können. Die Umverteilung der Zugewinne aus Wachstum ist stets nach oben gerichtet.

Die „Armutsbekämpfung“ ist nicht gewollt, aber das vermeintliche Scheitern eines nicht existenziellen Projekts böte sich an, um der kommenden (Wirtschafts-) Fluchtbewegung aus den Rohstoffexportländern gen Europa einen „plausiblen“ Grund zu geben. „Niedrige Rohstoffpreise sind schuld“.


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