Vorwurf aus Kiew: Odessa Polizei war vor Brandanschläge eingeweiht

Ukraine-Konflikt-


Die Variante von „ängstlichen“ und sehr zurückhaltenden Sicherheitskräften bei den Brandanschlägen in der ukrainischen Stadt Odessa erhielt eine Wende. Offenbar waren die örtlichen Milizen in den geplanten Angriff der rechtsradikalen Gruppen eingeweiht und sicherten ihre Rolle als „untätige Beobachter“ zu.

Brandanschlag

Arbeiteten Rechtsradikale und Sicherheitskräfte Hand in Hand zusammen?

Generalstaatsanwalt spricht von einer lang geplanten Aktion

Der Vorwurf von tatenlosen Polizei- und Sicherheitskräften zum Brandanschlag von Odessa ist revidiert worden. Offenbar gab es doch eine indirekte Beteiligung an den Gewalttaten der rechtsextremen Kräfte, bei der mindestens 42 Personen zu Tode gekommen sein sollen.

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Oleg Machnizki geht inzwischen von einer von langer Hand geplanten Aktion aus. Die örtliche Miliz in Odessa sei darin verwickelt gewesen. Machnizki sprach gegenüber der ukrainischen Nachrichtenagentur UNN von einer Teilnahme der Miliz an diesem Verbrechen. Von Tatenlosigkeit könne nicht mehr die Rede sein. Aus vorliegendem Foto- und Videomaterial soll hervorgehen, dass einige Milizangehörige mit Vorsatz nicht unternommen haben. Es habe zwischen „Banditen“ und Milizionären eine Absprache gegeben, so der Generalstaatsanwalt.

Noch gibt es sehr unterschiedliche Informationen zur Anzahl der Todesopfer in Odessa. Kiew berichtet von 42 Todesopfern aus den Kreisen der Aktivisten, die eine Unterschrift für ein geplantes Referendum befürworteten. Diese Personen kamen im Brand in einem Gewerkschaftshaus ums Leben. Brandstifter waren lt. Video-Aufnahmen Mitglieder des rechtsradikalen Sektors. Wadim Sawenko, Mitglied im Stadtrat von Odessa, sprach lt. RIA Novosti jedoch von mindestens 116 Todesopfern und weitere 48 Personen gelten weiterhin als vermisst. 214 Personen seien verletzt worden.





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