Vertrag mit viertem Corona-Impfstoff Hersteller abgesegnet

Krankheits-Politik –


Die Impfdosen gegen Corona scheinen mit dem Vertrag zwischen der EU und dem Pharma-Duo BioNTech-Pfizer als gesichert. Weitere 200 Millionen Dosen für die EU-Bewohner. Wohl nur eine erste Tranche, da voraussichtlich an der Definition „Pandemie“ festgehalten wird.

Impfung

Weiterer Vertrag für Lieferung eines noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoffes

Pharma-Riesen sichern sich Milliarden-Verträge

Mit dem Pharma-Gespann BioNTech und Pfizer gesellt sich nun der vierte Kandidat, welcher im Zusammenhang mit Corona-Impfstoffen einen Vertrag mit den Vertretern von EU-Ländern unter Dach und Fach gebracht hat. Die EU-Kommission hat dem jüngst ausgehandelten Erstkauf-Vorrecht von 200 Millionen Impfdosen „im Namen aller EU-Mitgliedsstaaten“ grünes Licht signalisiert. Weiterhin besteht eine Option für den Kauf von weiteren 100 Millionen Impfdosen. Ob der von BioNTech-Pfizer präsentierte Impfstoff die mind. 90%-ige Wirksamkeit auch tatsächlich erbringt, ist noch nicht nachgewiesen. Die vorher schon von der EU genehmigten Verträge wurden mit Janssen Pharmaceutice NV, AstraZeneca und Sanfi-GSK abgeschlossen.

Mit der Verfügbarkeit der einst nachweislich wirksamen Impfstoffe sollen die ersten Lieferungen erfolgen. Eine Zulassung erhielt noch keine der in Aussicht gestellten Impf-Produkte. „Sobald die Impfstoffe zugelassen sind, werde sie rasch eingesetzt und uns einer nachhaltigen Bewältigung der Pandemie näherbringen“, so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass selbst mit einer fortgeschrittenen Durchimpfung die Pandemie-Definition fallengelassen wird. Dagegen spräche bereits die Eigenschaft des Virus, äquivalent zu Influenza, sich über einen relativ kurzen Zeitraum verändern zu können. Obwohl die Grippe-Impfung bereits seit vielen Jahren existiert und auch in Anspruch genommen wird, hat sich das Infektionsaufkommen von „Flu“ über die Jahre hinweg ausgeweitet, bis hin zu einer Rekord-Grippesaison 2017/2018. Das evtl. Festhalten am Verzicht einer verpflichteten Covid-Impfung ließe bei dennoch hohen Infektionszahlen u.a. den Spielraum für die Argumentation einer „Schuld der Unwilligen“ offen. Auf ein derartiges Szenario weist bereits das sture Festhalten an den Infektionszahlen aufgrund Ergebnisse des sehr umstrittenen PCR-Test hin. Jüngst gab z.B. der Berliner Senat nach eine Anfrage zu, dass der PCR-Test nicht in der Lage ist, infektiöse und nicht-infektiöse Corona-Viren zu unterscheiden.

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