Versicherer stecken über 1,5 Billionen Euro in Kapitalanlagen

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Im Jahr 2015 überstieg das von den Versicherern in Kapitalanlagen investierte Volumen die Marke von 1.500 Milliarden Euro. Der größte Anteil der Investitionen stecken in festverzinslichen Anlagen.

Rund 56 Mrd. Euro stecken in privater Immobilienfinanzierung

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Kapitalanlagen der Versicherer über 1,5 Billionen Euro

Die Versicherer legen die Gelder aus Beiträgen der Versicherungskunden an, um z.B. für Rentenzahlungen Renditen zu erzielen. Die von den Gesellschaften angelegte Summe ist beachtlich. Im Jahr 2015 überstieg das Volumen der Kapitalanlagen erstmals die Marke von 1.500 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 80 Prozent auf Zinsanlagen, wie u.a. Rentenfonds, Darlehen oder Pfandbriefe. Der Anteil aus Staatsanleihen betrug lediglich 6 Prozent aus den gesamten Kapitalanlagen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Zum Jahresende 2015 betrug das Gesamtvolumen der Kapitalanlagen der Erst- und Rückversicherer 1.509 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus um ca. 4 Prozent, bzw. rund 60 Milliarden Euro.

Langfristige Planungssicherheit lautet das Motto. Die Versicherer investieren überwiegend in sichere Kapitalanlagen mit langfristig planbaren Zinserträgen. Rund 80 Prozent des gesamten Anlagevolumens fallen auf die sicheren Kapitalanlagen zurück. Lediglich 20 Prozent der Investitionen sind mit höheren Risiken bzw. weniger gut kalkulierbaren Erträgen behaftet.

Die Aktienanteile betrugen Ende 2015 nur rund 4 Prozent. Unternehmensbeteiligungen und Immobilien nahmen zusammen einen Anteil von ca. 13 Prozent ein.

Der Rentenanteil von 79,9 Prozent setzte sich folgend zusammen:

  • Fonds – 22 Prozent
  • Darlehen – 18,1 Prozent
  • Pfandbriefe – 15,6 Prozent
  • Andere Anlagen – 7,7 Prozent
  • Unternehmensanleihen – 7,2 Prozent
  • Hypotheken – 3,7 Prozent

Die Darlehensanteile von 18,1 Prozent gehen überwiegend in die öffentliche Hand sowie an Kreditinstitute. An die Immobilienfinanzierung für Privathaushalte geht ein Anteil von 3,7 Prozent. Das entspricht einer Summe von ca. 56 Milliarden Euro.


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