Verdeckte Ausnahme der Konsumenten – Steuern – Abgaben

Ausnutzen –


Die Konsumenten, Arbeitnehmer und Wertschöpfenden werden immer mehr und effektiver zur Kasse gebeten. Unter falschen Etikettierungen setzen verantwortliche Politiker Regelungen um, welche stets zum Nachteil ihrer gerade mal alle vier Jahre umworbenen Wähler sind.

Steuerzahler

Mehr Zwangsabgaben wären zu offenkundig. Versteckter Geldenzug ist effektiver

Die Zeche hat immer der Konsument zu zahlen

Wenn die verantwortlichen Politiker an irgendwelchen Stellschrauben zu Steuern und Abgaben drehen, dann geht es in aller Regel stets nach oben. Als Ausnahme erscheint zuletzt die geplante „Abschaffung“ der Soli-Abgabe, welche allerdings nur für die Mehrheit der bisher Belasteten entfällt, nicht aber in Sachen eingespülte Steuergelder. Der Verbleib der „wenigen“ Soli-Pflichtigen wird voraussichtlich noch gut die Hälfte der aktuellen Summe einbringen. Zur jüngst verabschiedeten Spurengas-Steuer für CO2 wird suggeriert, dass überwiegend die Unternehmen von den neuen Abgaben belastet würden. Die Höhe dieser Steuer fällt je nach Menge der in die Luft abgelassene Kohlendioxidanteile aus. Anfänglich 10 Euro pro Tonne. Gar nicht kommuniziert wird dagegen der Umstand, dass sämtliche Mehrausgaben der Unternehmen auf irgendwelchen direkten oder indirekten Wegen auf dem Preiszettel für Konsumenten wiederzufinden sind. Am Schluss zahlt stets der Konsument die Rechnung und damit in den meisten Fällen der einzige Wertschöpfende.

Das Regelwerk rund um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grassiert schon seit Jahren und führte nun dazu, dass sich die Bundesbewohner über die weltweit höchsten Stromkreise freuen dürfen. Dies betrifft auch sämtliche kleinen und mittelständische Betriebe sowie Großunternehmen. Ausnahme stellen hier die sog. stromintensiven Gewerke dar, welche von verminderten Strom- und Netzentgelten profitieren. Auch hier darf der Endkunde den auf die Produkte umgelegten Mehrkosten berappen.

So sind von den hohen Strompreisen auch „relativ“ stromintensive Unternehmen wie Rechenzentren betroffen. Der Digitalverband Bitkom stellte heraus, dass die deutschen Rechenzentren von den höchsten Strompreisen Europas betroffen seien. Der Unterschied zu den Nachbarländern betrage bis zu Faktor 6. Während der Betreiber eines solchen Rechenzentrums in den Niederlanden von 17,08 Euro pro MWh an Abgaben, Steuern und Netzentgelten betroffen ist, muss der „deutsche Kollege“ 113,11 Euro hinblättern. Die Steuer-, Abgaben- und Netzentgelt-Anteile im Bundesgebiet nehmen rund 70 Prozent der Stromkosten ein, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Der tatsächliche Standortnachteil könnte vor allem die Branche der Rechenzentren sehr schnell zu spüren bekommen, da es im Internet relativ egal ist, ob die eigene Webseite nun auf einem Server in der Bundesrepublik oder im Nachbarland Niederlande gehostet ist.

Als treibende Kraft der politischen Entscheidungen entpuppt sich immer mehr das Ausschöpfen von Möglichkeiten, den Menschen das ihnen für ihre Wertschöpfung übrig gelassenen „Ausgleich“ noch mehr und effektiver zu entziehen.

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