USA drohen mit weiteren Sanktionen gegen Moskau – Die EU im Gepäck

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Washington droht mit weiteren Sanktionen gegen Russland, sollte der Kreml nicht wunschgemäß einlenken und die Krisensituation in der Ost-Ukraine beenden.

Ukraine

Wirtschaftssanktionen gegen Moskau und die Risiken auf die EU abwälzen

Aus Sicht der USA hätte es Moskau selbst in der Hand

Sollte Moskau eine Deeskalation in der Ukraine nicht durchsetzen, so werden die USA und „unsere Verbündeten in Europa“ von Russland einen höheren Preis verlangen, so US-Vizefinanzminister David Cohen am Donnerstang in Washington, wie RIA Novosti Reuters zitierte. Cohen erklärte, die USA und die Europäische Union seien zu weiteren Sanktionen gegen Russland bereit.

Cohen geht davon aus, dass sich die Gegenmaßnahmen Russland nur geringfügig auf die US-Wirtschaft auswirken werde. Die US-Regierung hielte bezüglich dieses Themas den Kontakt mit den Vertretern des Business.

Russland erwog bereits eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Iran. In den Grundzügen der Kooperation lieferte der Iran Erdöl an Russland und dafür gebe es Produkte aus russischer Herstellung.

Sollte das russisch-iranische Erdölgeschäft zustande kommen, so würde ein solcher Deal die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm beeinflussen, so Cohen. Der US-Vizefinanzminister wies darauf hin, dass dieses Tauschgeschäft zwischen Russland und dem Iran Sanktionen gegen beteiligte Unternehmen zur Folge hätte.


Ein einfaches und offenbar risikoarmes Rezept. Die Geschäfte Russlands widersprechen den eigenen Interessen und behindern die selbst beanspruchte Vorherrschaft an den weltweiten Märkten. „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ und muss entsprechend bestraft werden. Dafür kommt jeder Vorwand sehr gelegen. Weitere Wirtschaftssanktionen gegen Moskau werden weitere Antworten provozieren und diese treffen das Mark der EU. Wie praktisch für die USA.





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