US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland treffen die Bürger

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Die USA warteten offenbar auf die Umsetzung der vereinbarten EU-Sanktionen gegen Russland ab, um gleich darauf auch die eigenen Strafmaßnahmen zu verkünden. Nun zielt auch Washington auf den Wirtschaftssektor Russlands und damit auf die Bürger des Landes. Wenn „Putin nicht spurt, dann muss er eben weg“.

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Die USA zogen gegen Russlands Wirtschaft die Daumenschrauben kräftig an

Die Gründe der US-Strafmaßnahmen stehen auf wackeligen Beinen

Die USA sprachen beinahe im Gleichtakt mit der Europäischen Union weitere Sanktionen gegen Russland aus. Die Strafmaßnahmen Washingtons zielen wie Brüssels Maßnahmen auf den Wirtschaftssektor des Landes. Auf der von den USA nun erweiterten Sanktionsliste stehen Unternehmen der Rüstungsindustrie, Banken (u.a. Bank of Moscow, Landwirtschaftsbank und VTB) und auch die Energiewirtschaft.

Nun liege es am russischen Präsident Wladimir Putin, die Sanktionen wieder rückgängig zu machen oder zumindest abzumildern. Es handelte sich jedoch nicht um einen „kalten Krieg“, so US-Präsident Barack Obama bei seiner Bekanntgabe der neuen Sanktionen gegen Moskau. Der Grund für die neuen Strafmaßnahmen sei die mangelnde Bereitschaft Russlands, die Ukraine ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Der US-Präsident betonte, die Kontakte mit Russland, der Ukraine und der EU bei der Suche nach einer diplomatischen Regelung in der Ukraine fortzusetzen. Die Tür für weitere diplomatische Verhandlungen stehe offen.

Dennoch konnte der US-Präsident offenbar nicht darauf verzichten, die Volksmilizen der Ost-Ukraine indirekt für den Absturz der Malaysian Air Passagiermaschine zu beschuldigen. Russland habe nach dem Abschuss der Passagiermaschine weiterhin die „Separatisten“ in der Ost-Ukraine unterstützt und mit Waffen beliefert, so Obama. Moskau habe nichts für eine lückenlose Aufklärung der Tragödie unternommen.

„Wenn Putin nicht spurt, müssen eben die Bürger Russlands bestraft werden“. Sichtlich soll Wladimir Putins Position als Staatspräsident geschwächt werden. Bisher genießt Putin von seiner Bevölkerung eine große Zustimmung. Die von Europa und den USA erweiterten Sanktionen sind weit über die Bestrafung einzelner Personen hinaus gegangen und zielen nun unverblümt auf die Bürger Russlands.

Das von Barack Obama in den Schutz genommene Selbstbestimmungsrecht der Ukraine hinkt kräftig. Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) inzwischen seine „Finanzierungs-Knebel“ über die Ukraine legte, bleibt dem Land ohnehin nur der vom Geldgeber vorbestimmte Weg offen. Mit der Entscheidungsfreiheit ist es nicht mehr weit her. Darüber steht die Kiewer „installierte“ Regierung nicht nur in Abhängigkeit des überwiegend von den USA gesteuerten IWF, sondern auch direkt am Wohlwollen Washingtons.





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