US-Strafzölle gegen EU – Zum Zeitpunkt einer Konjunkturdelle

Handelskrieg –


Die ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft innerhalb der EU könnte nun einen weiteren empfindlichen Dämpfer erhalten. Die Welthandelsorganisation erlaubt den USA die Einführung von Strafzöllen für importierte EU-Waren. Washington ließ keine Zeit verstreichen und kündigte Strafmaßnahmen für eine ganze Palette von Produkten an. Im Vordergrund steht der Flugzeughersteller Airbus.

Export-Industrie

Die USA weiten ihre Strafzoll-Verteilung weiter aus. Nach China folgt die EU

EU-Kommission plant Gegenmaßnahmen – Braucht aber WHO-Erlaubnis

Der von den USA initiierte internationale Handelskrieg hat nun die deutsche Wirtschaft endgültig erreicht. Bis dato lag das Hauptgeschehen der gegenseitig verhängten Strafzöllen zwischen den USA und China. Die deutsche Wirtschaft und die im EU-Raum hätten sogar als lachende Dritte hervorgehen können. Doch dieser Traum dürfte nun ausgeträumt sein. Nachdem die Welthandelsorganisation (WHO) grünes Licht signalisierte, ließ Washington keine Zeit mehr verstreichen. Die US-Regierung beschloss die Ausweitung der Strafzölle auf die EU und dies mit einem Schwerpunkt Bundesrepublik. Das US-Handelsministerium hat offenbar bereits eine detaillierte Liste über die zu verhängenden Sanktionen erstellt und diese betreffen lt. Welt deutsche Waren in einem Umfang von ca. 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr.

Die geplanten Strafzölle umfassen so ziemlich die gesamte Produktpalette. Angefangen von optischen Erzeugnissen wie Kameralinsen, über Werkzeuge wie Zangen und Schweißgeräte, bis hin zu Lebens- und Genußmittel wie Olivenöl, Käse und Wein. Auf diese Produkte wollen die USA einen Strafzoll in Höhe von 25 Prozent einführen. Einen zusätzlichen Aufschlag von 10 Prozent soll es auf importierte Flugzeuge geben und damit ist der Pfeil geradewegs auf Airbus und die daran beteiligten EU-Länder abgeschossen worden.

Die EU-Kommission kündigte mögliche Gegensanktionen an und nimmt dabei den US-Flugzeughersteller Boing ins Visier. Allerdings bedarf es auch in diesem Fall die „Erlaubnis“ der Welthandelsorganisation. Noch sind die Sanktionen nicht offiziell ausgesprochen oder verhängt. Durchaus möglich, dass nach anfänglichem Säbelrasseln zwischen Brüssel und Washington ein Kompromiss gefunden wird, der die USA dennoch in eine klar bessere Position bringt. Immerhin erhielten die USA von der WHO ein „Strafbudget“ in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar jährlich zugesprochen.

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