US-Schuldenobergrenze 2014 könnte für neuen Schlagabtausch sorgen

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Die Zeichen stehen wieder auf Sturm. Der US-Kongress steht wieder vor der „ehrenvollen“ Aufgabe, die Schuldenobergrenze der USA um eine weitere Stufe nach oben zu setzen. Die Messer bei den Demokraten und Republikanern dürften bereits gewetzt werden.

US-Dollar

Anhebung Schuldengrenze – Eine inzwischen routinemäßige Angelegenheit

„Dinner for one“ – Die US-Schuldenobergrenze muss wiederholt erhöht werden

Der US-Haushaltsplan für das Jahr 2014 steht. Der Streit zwischen den Republikanern und Demokraten sowie eine wiederholte „Zwangsbeurlaubung“ der Regierungs-Mitarbeiter wären zumindest für dieses Jahr abgewendet. So dachte man.

Erst vor gut einer Woche segnete der US-Senat für den Haushalt ein Ausgabengesetz ab, welches ein Budget in Höhe von 1,1 Billionen Dollar für 2014 vorsieht. Damit wäre jedoch nur die eine Hälfte aller finanziellen Probleme gelöst. Die andere Hälfte betrifft die derzeitige Schuldenobergrenze in Höhe von rund 17 Billionen Dollar. Dieses Limit wird abermals mehr als deutlich überschritten werden.

Seit dem vergangenen Oktober ist die „virtuelle Schuldengrenze“ noch bis zum 07. Februar außer Kraft gesetzt. Was danach kommt weiß noch niemand so ganz genau. US-Finanzminister Jack Lew sieht die ersten finsteren Wolken bereits aufziehen und forderte lt. dw.de (Donnerstag) den US-Kongress dazu auf, die Schuldenobergrenz so schnell wie möglich anzuheben. Andernfalls könne die US-Regierung zwar durch „außergewöhnliche Maßnahmen“ noch eine Zeitlang die Rechnungen begleichen, aber Ende Februar seien die Reserven ausgeschöpft.

Lew warnte vor einer Gefährdung der Sicherheit und Stabilität der Finanzmärkte und Wirtschaft, sollte sich der Kongress nicht auf eine weitere Anhebung der US-Schuldenobergrenze einigen können.

Die warnenden Worte des US-Finanzministers klingen wie ein Startschuss für die nächste Schlamm- Schlacht zwischen den Republikanern und Demokraten mit einem Happy-Ending in letzter Minute.

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