US-Regierung verdreifacht Budget für NASA „Planetenverteidigung“

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Die US-Regierung machte trotz der äußerst angespannten Haushaltslage plötzlich 150 Millionen US-Dollar für die erst 2 Jahre alte NASA-Behörde „Planetenverteidigung“ locker. Eine Verdreifachung des bisherigen Budgets. Droht der Erde eine Katastrophe?

NASA will auf mögliche Katastrophe vorbereitet sein

Asteroid
Asteroid: NASA will vorbereitet sein

Droht der Menschheit eine Katastrophe durch den Einschlag eines Asteroiden? Diese Frage stellt sich Michael Snyder vom Blog „The American Dream“ aufgrund einer plötzlichen Anhebung des staatlichen Budgets für das „Planetary Defense Coordination Office“ der NASA auf 150 Millionen US-Dollar.

Merkwürdig an diesem Vorgang sei, dass der bereits auf das Maximum beschränkte Staatshaushalt der USA plötzlich eine derartig hohe Summe für diese Einrichtung der NASA bereitstellen kann. Letztendlich ist die Abteilung „Planetenverteidigung“ erst zwei Jahre alt und dient dem Zweck, mögliche Bedrohungen von erdnahen Objekten wie Asteroiden zu verfolgen. Ein Asteroideneinschlag in der heutigen Zeit wäre die größte Katastrophe und für diejenigen, die dieses Szenario überlebt haben, wird sich das künftige Leben radikal ändern, so der Autor.

Die Bedrohung eines Asteroideneinschlags ist immerhin real, da derartige Impakte in der Erdgeschichte zahlreich vorgefallen sind. In den vergangenen Jahren habe die NASA der Öffentlichkeit stets versichert, dass es keine unmittelbaren Bedrohung gebe. Offenbar habe sich jetzt was geändert.

Aus dem NASA „Asteroid Defense Program“ gehe hervor, dass die Trump-Regierung vorschlug, das Budget für das Planetary Defense Coordination Office der NASA um das Dreifache anzuheben, von ursprünglich 60 Millionen auf nun 150 Millionen US-Dollar. Grund seien anwachsende Befürchtungen, die Menschheit könne auf das Unwahrscheinliche eines Asteroideneinchlags katastrophalen Ausmaßes völlig unvorbereitet sein. Also, warum zuerst 90 Millionen Dollar ausgeben, die gemäß dem Haushalt gar nicht vorhanden seien und dafür, dass man sich um nichts zu kümmern brauche?

Eine weitere Auffälligkeit ist die neue Ausarbeitung einer Strategie, wie zahlreiche Einrichtungen, die eine solche Katastrophe verhindern sollen, im Ernstfall mit Energie versorgt werden können. Nach offizieller Verlautbarung drohe aber auf absehbarer Zeit gar keine Katastrophe.

Potenzielle Gefahr durch Asteroiden & Meteore ist durchaus real

Nach Angaben der NASA lauern im Sonnensystem rund 25.000 Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 140 Meter. Bekannt sind rund 1 Millionen erdnahe Objekte, die für die Menschheit eine potenzielle Gefahr darstellen könnten. Aufgrund dieser Gegebenheiten mache die Gründung der NASA-Abteilung „Planetenverteidigung“ vor zwei Jahre durchaus Sinn. Falls eine Apokalypse droht, plant die NASA darauf entsprechend vorbereitet zu sein.

Das reale Szenario werde eher so aussehen, dass NASA sowie die Menschheit von einem Einschlag völlig überrascht werden würde. Eine Warnung wird vorher nicht stattfinden. So nahmen die Behörden von einem Meteor erst Kenntnis, als dieser über einer US-Militärbasis in Grönland explodierte.


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