US-Ratingagentur S&P rechnet mit Zahlungsausfall Griechenlands

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Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) korrigierte die Bonitätsstufe Griechenlands nach unten. Angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen nähere sich ein „Default“, ein Zahlungsausfall.

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Standard & Poor’s rechnet mit einem wahrscheinlichen Zahlungsausfall Griechenlands

Es kommt wohl auf die nächste Tranche von 1,6 Milliarden Euro an

Die Entwicklungen in der Schuldenkrise Griechenlands während dem vergangenen Wochenende veranlassten die US-Ratingagentur im „Nachfassen“ eine eilige Abstufung der Bonität Athens. S&P reduzierte die bisherige Bonitätsstufe von „CCC“ auf auf ein „CCC-“ mit „negativem“ Ausblick.

Ein Zahlungsausfall Griechenlands gilt als sehr wahrscheinlich und der Ausblick deutet auf eine weitere Abstufung innerhalb des nächsten halben Jahres hin. Damit schätzen die Analysten die finanzielle Lage Griechenlands eigentlich noch etwas „optimistisch“ ein.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird Athen die nächste fällige Tranche von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) kaum bezahlen können. Diese Rate ist am heutigen Dienstag fällig und wie die ersten Meldungen die aktuelle Lage beschrieben, wird Athen keine Überweisung in Auftrag geben.

Der „optimistische Anteil“ an der Einschätzung zu Griechenlands Kreditwürdigkeit dürfte aus der möglichen Entscheidung der Geldgeber bestehen, Griechenland doch noch eine Verlängerung des laufenden Kreditprogramms zu gewähren, oder sogar ein drittes Programm anzuhängen.





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