US-Dollar verliert mit Abkehr der Türkei einen weiteren Anhänger

US-Hegemonie-


Der US-Dollar verliert mit der Türkei einen weiteren Anhänger. Das Nato-Mitgliedsland verzichtet auf die globale Leitwährung handelt mit dem Iran künftig in nationalen Währungen.

USA Kanone

Probate Mittel zur Dollar-Verteidigung und Durchsetzung der eigenen Interessen scheinen zu bröckeln

Fortgesetzte Abkehr vom US-Dollar nun auch von der Türkei

Weitere Nadelstiche gegen das Hegemonie-Bestreben der USA und deren militärisch verteidigtes Medium US-Dollar. Die „Leitwährung“ verliert mit der Abkehr der Türkei, ein NATO-Mitgliedsland, einen weiteren mehr oder weniger unfreiwilligen Anhänger der US-Währung. Die Türkei und der Iran wollen ihre gegenseitigen Geschäftsbeziehungen künftig mit nationalen Währungen abrechnen und den US-Dollar außen vor lassen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein iranischer Amtskollege Hassan Rouhani trafen für gemeinsame Gespräche am 07. April in Teheran zusammen. Bei der anschließenden Pressekonferenz verkündeten beide Staatsoberhäupter, das bisherige Handelsvolumen von derzeit rund 14 Milliarden Dollar auf etwa 30 Milliarden Dollar ausweiten zu wollen. Allerdings wollen beide Länder mit nationalen Währungen handeln, wie IRNA (07.04.15) berichtete.

Weitere bittere Medizin von Moskau und Peking verabreicht

Eine weitere bittere Pille müssen die USA mit der Aufhebung des russischen Waffenembargos gegen den Iran schlucken. Am Montag hob der russische Präsident Wladimir Putin per Dekret die Sanktionen gegen Teheran auf und machte damit den Weg für die Wiederaufnahme der Lieferungen von Raketenabwehrsystemen (S-300 Raketensystem) frei. Washington beschränkte sich bei der Kundgebung der Protestnote mit einer Äußerung von „Bedenken“.

Moskau und Peking vereinbarten am Montag den gemeinsamen Kampf gegen den Heroin-Schmuggel aus Afghanistan. Hier dürften die Proteste der USA gen Null tendieren.





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