US-Behörden werfen VW Schädigung der Amerikaner vor

VW-Skandal-


Die US-Umweltbehörden strecken ihre Fühler weiter aus und erreichten nun auch den Sportwagen-Hersteller Porsche. Zu den manipulierten Diesel-Fahrzeugen soll auch das Modell Porsche Cayenne gehören. Die Vorwürfe sind gewürzt mit einer ordentlichen Portion Theatralik.

Drogen

Die gleiche Theatralik im Kampf gegen die generell schädlichen Drogen wäre angebrachter

US-Behörden setzen im VW-Skandal auf Theatralik

Der Abgaswerte-Skandal ist bei den US-Behörden, geschweige bei VW noch längst nicht abgehakt. Nun folgt ein Zugriff auf Porsche.

Die US-Umweltbehörde EPA wirft dem Fahrzeughersteller Volkswagen die Manipulation auch an den großen 3-Liter-Dieselmotoren vor. Die Täuschungs-Software sei somit auch in der Porsche-Reihe Cayenne angewendet worden, wie manager-magazin.de (Montag) berichtete.

Demnach drückte sich die Mitarbeiterin der EPA, Cynthia Giles, deutlich aus: „VW hat einmal mehr seine Verpflichtungen missachtet, sich an die Gesetze zu halten, welche saubere Luft für alle Amerikaner sichern“. Die Spielregeln gelten für alle Hersteller gleich.

Das US-Heimatschutzprogramm läuft auf Hochtouren

Die vermittelte Botschaft ist damit klar. VW, bzw. Porsche schädigten die Amerikaner, so zumindest im Vordergrund. Tatsächlich dürfte das Anliegen der US-Behörden darin liegen, den beiden Nicht-USA-Unternehmen auf eigenem Gebiet kräftige Seitenhiebe zu verpassen. Die Wirtschaft und der Schutz der eigenen Unternehmen genießen in der US-Politik die höchste Priorität.

Man stelle sich einmal die Worte des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt vor: „GM hat einmal mehr seine Verpflichtungen missachtet, die Konsequenzen aus den längst erkannten Zündschloss-Problemen zu ziehen, welches ein erhebliches Risiko für alle Deutschen darstellte“. Einen Dobrindt hätte es nicht mehr lange gegeben.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.