Unions-Wahlkampf müsse wie beim Fußball ablaufen

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Die Unionsparteien sind im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 zu passiv und müssten gegen die SPD nun in den Angriffs-Modus wechseln. Der Gegner im eigenen Strafraum müsse nun verunsichert werden. Bayern Finanzminister Markus Söder erklärt anhand von Fußball wie Wahlkampf aussehen sollte.

„Pressing, angreifen, den Gegner verunsichern“

Fussball
Verstehen Wähler Politik nur als Fußball?

Wäre Politik ein Fußballspiel, dann sei es an der Zeit, dass CDU und CSU in die Offensive gehen, um das Spiel des Gegners empfindlich zu stören. „Beim Fußball lässt man auch nicht einfach den Gegner bis vors Tor laufen. Dort würde es heißen: Pressing, angreifen, den Gegner verunsichern“, so Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) zum Handelsblatt.

Dass Der Schulz-Effekt lediglich ein Strohfeuer sei, werde nicht ausreichen. Nun müsse die Union kämpfen, so Söder. Der Wahlkampf könne nicht „im Stil einer Bilanzpressekonferenz“ gewonnen werden. Es brauche auch Emotionen.

Zu den favorisierten Themen zählte Söder die Stärkung der inneren Sicherheit, die Bekämpfung der Kriminalität, die Begrenzung der Zuwanderung und das zügige Abschieben auf. Die „Sicherheit des Geldes“ sei genauso wichtig, so der Finanzminister. Die Absenkung von Steuern sei für die Union ein emotionales Thema.

Die Zeit für Steuersenkungen sei nun gekommen. In diesem Jahr erleide der Bürger reale Verluste aufgrund der Inflation und der nach wie vor niedrigen Zinsen. Der Staat profitiere durch die Niedrigzinsen. Ein weiteres Thema für den Wahlkampf sei der Abbau des Solidaritätszuschlages. Dieser müsse so schnell wie möglich auslaufen, so Söder.


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