Unerwartetes Wetter? Ein überraschendes Phänomen ist schuld

Wettervorhersagen-


Wenn das Wetter einmal nicht so ausfällt wie erwartet, dann war es eben eines der unzählig möglichen Überraschungen. Der Oktober 2016 fiel entgegen den Vorhersagen viel kälter aus und Schuld sei nun ein Phänomen über dem Nordpol. Hat man das nicht kommen sehen?

„Zu heiß, zu kalt“ – Im Nachhinein ist Meteorologe schlauer

Klimawandel
Wetterphänomene kommen stets überraschend

Die Wetterpropheten sind sich offenkundig nicht darüber einig, ob der „Klimawandel“ im Jahr 2016 nun so warme Tage „wie niemals zuvor“ bescherte, oder gesonderte Phänomene sogar für „ungewöhnlich kalte“ Phasen sorgten.

Folgte man den von MSN präsentierten Meteorologen-Meinungen, war in der Bundesrepublik der Herbst 2016 „viel zu kalt“. Dies sei sogar ein böses Vorzeichen für den Winter. Dieser könnte in diesem Jahr besonders streng werden. Schuld daran sei ein Wetterphänomen am Nordpol. Die Durchschnittstemperatur lag im Oktober bei 8,6 Grad und somit um 0,4 Grad unter dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 (willkürlicher Zeitabschnitt?). Sämtliche vorherigen Monate seien überdurchschnittlich warm gewesen, aber der Oktober 2016 sei viel zu kalt ausgefallen.

Ende September rechneten Meteorologen mit einem zu warmen Oktober, wie es im Zuge des „Klimawandels“ zu erwarten wäre. Allerdings könnten auch andere Wetterbedingungen eintreten, die wiederum zu einem Abkühlen des Monats auf Jahreszeit übliche Temperaturen sorgten. Soviel zur „Sicherheit“ über die Wettervorhersagen. Nach Ablauf der Hälfte des Monats kamen die Wetterpropheten dann doch zum Ergebnis, dass der Oktober „nass und kalt“ werden könnte.

Franz Joseph, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, ließ die Vorhersage des Wetters nach zu vielen Irrtümern kurzerhand verbieten. Kanzler Bismark verhielt sich zum Schutze des guten Rufes des Beamtentums präventiv und ließ die Einführung eines staatlichen Wetterdienstes erst gar nicht zu. Heute gilt nach wie vor: „Ob es schön wird oder regnet, hängt einzig und allein vom Wetter ab“.


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