UN erkennt Krim Volksabstimmung und neuen Status nicht an

Krim-Konflikt-


Der Resolution der UN-Vollversammlung am Donnerstag, die Volksabstimmung auf der Halbinsel Krim nicht anzuerkennen, wurde mehrheitlich angenommen.

Manhattan

UN-Vollversammlung in New York erkennt Krim-Referendum nicht an

Russland sieht sich in seiner Position nicht als isoliert

Das Referendum auf der Halbinsel Krim wird von der UN nicht anerkannt. Für die am Donnerstag angenommene Resolution stimmten 100 Länder dafür, 11 Länder dagegen und 58 enthielten sich der Stimme. Der Aufruf der UN-Vollversammlung hatte das Ziel, den geänderten Status der Halbinsel Krim und von Sewastopol nicht anzuerkennen. Die politische Unabhängigkeit, territoriale Integrität, Souveränität und Einheit der Ukraine in den international anerkannten Grenzen werden von der UN-Vollversammlung bestätigt.

„Die Wiedervereinigung der Krim mit der Russischen Föderation war eine freie Wahl. Und Russland konnte nicht umhin, die Krim-Bewohner bei der Wahrnehmung ihres Rechts auf Selbstbestimmung und bei der Realisierung ihrer langjährigen Träume zu unterstützen“, zitierte RIA Novosti den russischen UN-Botschafter Witali Tschurkin. Russland sei auf der globalen politischen Bühne auch nicht isoliert worden. Unter den Gegnern der UN-Resolution fanden sich u.a. die Länder Weißrussland, Armenien, Bolivien, Kuba, Nordkorea, Nikaragua, Sudan, Venezuela, Syrien und Simbabwe.

Tschurkin erinnerte daran, dass die Krim nach dem Zerfall der Sowjetunion mit Willkür von Russland abgeschnitten worden sei. 1992 haben die Krim-Bewohner eine Verfassung angenommen, in der die Halbinsel Krim als ein unabhängiger Staat im Verband der Ukraine festgeschrieben wurde. Nur kurze Zeit später sei die Verfassung einseitig von Kiew, ohne Zustimmung der Krim-Bewohner, geändert worden. Der Status der Krim wurde auf eine „autonome Republik im Staatsverband einer unitären Ukraine herabgesetzt“, so der UN-Botschafter.

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