Umdenken Willkommenskultur? Migranten sind für Arbeitsmarkt eine Belastung

Migrationskrise-


Die Willkommenskultur gegenüber den Migranten könnte für den deutschen Arbeitsmarkt eine Belastung darstellen. Der Bundesregierung dämmert es langsam, dass die Zuwanderer nicht in ausreichender Anzahl über eine ausreichende Qualifikation verfügen.

Helfer

Scheinbar haben alle Azubis in der BRD nur einen „Deppen“ gelernt

Nur rund jeder zehnte Migrant ist ausreichend qualifiziert

Die offizielle Zahl für die im Jahr 2015 im Bundesgebiet angekommenen Migranten und Flüchtlinge lautet 1,05 Millionen Menschen. Das gilt jedoch nur für die offiziell registrierten Ankömmlinge. Eine schwer einzuschätzende Dunkelziffer beschreibt etliche zehntausend Migranten, die einfach so über die Grenze einreisten. Man weiß nicht woher sie kamen, wohin sie gingen und welche Absichten sie verfolgen. Von der Aufnahme einer offiziellen Arbeit mal ganz abgesehen.

Dennoch zeigten sich vor allem Vertreter der Industrie hellauf begeistert über den „willkommenen“ Migranten-Zustrom. Die Unternehmen suchten händeringend nach Arbeitskräften. Außerdem böten die vor allem jungen Ankömmlinge die Chance, die in der BRD wachsenden Risiken einer Überalterung der Bevölkerung zu entschärfen.

Die Bundesregierung müsse sich lediglich um die Integration der Zuwanderer kümmern. Dazu zählten u.a. Wohnraum, Versorgung, Sprachkurse, und vor allem die Ausnahme vom Mindestlohn, wenn dieser nicht gleich komplett abgeschafft werden müsse. Die Arbeitgebervertreter sehen in den Migranten ein großes Potenzial, direkt einen „Glücksfall“.

Nun scheint es aber auch der Berliner Regierung zu dämmern, dass es mit der raschen Integration der Zuwanderer nicht so reibungslos funktioniert, wie man es sich erträumte. Frank-Jürgen Weise, der Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), erklärte am Mittwoch in Berlin, dass lediglich 10 bis 15 Prozent der Zuwanderer für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert seien. Die Flüchtlinge stellten für den deutschen Arbeitsmarkt eine Belastung dar, so Die Welt. Eine Lösung des demographischen Problems im Bundesgebiet sei mit der aktuellen Zuwanderung ebenfalls nicht in Sicht.

Billige Arbeitskräfte lautet das eigentliche Interesse der Arbeitgebervertreter. Die Kosten für Unterbringung, Versorgung, Sprachkurse und möglichst auch die Ausbildung für Mindeststandards sollte doch bitte der Steuerzahler tragen. Im Anschluss übernimmt man den grob geschliffenen Arbeitswilligen gerne und lässt diesen für ein mickriges Entgelt sein Werk verrichten. Eine Mindestlohnregelung steht da nur im Wege.





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