Türkei verliert um eine Bonitätsstufe bei S&P

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Die Türkei verlor bei der US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) eine Bonitätsstufe. Das Analysehaus senkte die Kreditwürdigkeit ab und hält den Daumen gesenkt.

Bonität: S&P setzt Ausblick für Türkei auf „negativ“

Daumen runter
In der Türkei gebe es eine Phase der Unsicherheiten

Vor dem Putschversuch in der Türkei schien alles „in Butter“ zu sein. Nach dem missglückten Umsturz durch Teile des türkischen Militärs sieht die US-Ratingagentur Standard & Poor’s eine „Phase verstärkter Unberechenbarkeit“. Grund genug, um die Bonitätsstufe des Landes abzusenken. S&P senkte die Kreditwürdigkeit der Türkei am Mittwoch von vormals „BB+“ um eine Stufe auf „BB“ ab, wie F.A.Z. (Mittwoch) berichtete.

Die Türkei sei stark von Kapitalzuflüssen aus dem Ausland angewiesen, so S&P. Mit dem Putschversuch seien das Institutionengefüge weiter erodiert und die politische Landschaft weiter polarisiert worden. Die Phase der Unsicherheiten dürfte für eine längere Zeit anhalten und den Kapitalzufluss des von Leistungsbilanzdefiziten belasteten Landes bremsen.

Die wirtschaftliche Situation der Türkei könne sich verschlechtern und die Schuldenentwicklung negativ beeinflussen. Der Ausblick sei daher auf „negativ“ zu setzen.

Derzeit gehen die Spekulationen über die „Urheberschaft“ des versuchten Militärputsches noch weit auseinander. Als Hypothesen werden eine vom Präsident Erdogan inszenierte Aktion für die Festigung und Ausweitung seiner Macht sowie ein von Außen angetriebener Putsch angeführt.


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