Trotz Krise sehen Bundesbürger Lichtblicke für das Jahr 2012

Konjunktur – Wirtschaft-


Das Jahr 2011 schließt mit trüben und pessimistischen Aussichten in der Bevölkerung ab und das kommende Jahr 2012 wird mit überwiegend gemischten Gefühlen und Unsicherheiten erwartet. Besonders Anleger und Sparer zur Altersvorsorge sehen mit der Schuldenkrise steigende Probleme auf sich zukommen.

Die Aussichten für 2012 sind überschattet durch die Schuldenkrise

Euromünzen
Differenzierte Meinungen zum
kommenden Jahr 2012

Das Jahr 2011 hat einen ordentlichen Beitrag dafür geleistet, dass sich die Erwartungen der Deutschen in die Wirtschaft für das Jahr 2012 deutlich reduzierten. Die ansteigende Schuldenkrise innerhalb der Europäischen Union sorgten für eine spürbare Dämpfung zu den optimistischen Ausblicken für 2012.

Obwohl die deutsche Volkswirtschaft nach wie vor auf stabilen Beinen steht und sich im Wettbewerb gut behaupten kann, blicken die Bundesbürger mit verstärkten Sorgen in die Zukunft.

Das Familienunternehmen ARAG untersuchte in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Emnid im Rahmen des jährlichen ARAG Trend die Stimmung in der deutschen Bevölkerung.

Ein repräsentativer Durchschnitt der Bevölkerung wird befragt, welche Erwartungen sie in das kommende Jahr legen und welche Pläne umgesetzt werden wollen. Mit der aktuellen Trend-Umfrage kam deutlich hervor, dass das Stimmungstief zum Höhepunkt der Bankenkrise 2008 noch lange nicht erreicht ist.

Die Erwartungen in die Konjunktur sind reduziert
Im Vergleich zum Jahresende 2010 sind deutlich mehr Deutsche zu einem Aufleben der Konjunktur 2011 pessimistisch eingestellt. Für das Jahr 2010 glaubten noch 29,1 Prozent der befragten Teilnehmer an eine stabile Konjunktur.

Von einer anhaltenden Konjunktur für das kommende Jahr 2012 gehen nur noch 19,1 Prozent der Befragten aus. Vor der ersten europäischen Finanzkrise waren mit 35,2 Prozent der Umfrageteilnhemer zur Entwicklung ab 2008 noch deutlich optimistischer eingestellt.

Deutlich niedrigere Erwartungen zum Arbeitsmarkt
Weniger als ein Drittel (29 Prozent) legen für das kommende Jahr 2012 noch große Hoffnungen in die Entwicklung des Arbeitsmarkts. Noch zum Jahreswechsel 2010/2011 gingen 43,7 Prozent von einer positiven Arbeitsmarktentwicklunga aus.

<11>Der Abstand zwischen Armut und Reichtum wird größer
63,9 Prozent der befragten Teilnehmer gaben an, dass sich der Graben zwischen Arm und Reich noch mehr vergrössert. Letztes Jahr gingen mit 52,5 Prozent noch deutlich weniger Bundesbürger davon aus, dass sich die Schere noch weiter öffnen wird.

Als noch von einer internationalen Finanzkrise keine Sprache war, gingen gegen Ende 2007 lediglich 30,9 Prozent von einer tiefer werdenden Kluft zwischen Armut und Reichtum aus.

ARAG
ARAG Trend 2011/2012

Finanzkrise wirkt sich auf Rentenversicherungen aus
Die Bereitschaft, wichtige Beiträge für die Altersvorsorge zu leisten, ging seit 2998 schrittweise zurück. Fast ein Drittel (32,7) planten für 2008 mit einer privaten Altersvorsorge für das Rentenalter zu investieren.

In den darauffolgenden Jahren der Krisenzeiten sank die Bereitschaft stufenweise auf 9,6 Prozent noch für das Jahr 2011. Eine Umkehrbewegung jedoch ist für das kommende Jahr 2012 zu beobachten. Zwar ist die Investitionsbereitschaft für die private Rentenversicherung mit 15,5 Prozent nach wie vor deutlich gering, aber ein höherer Wert als noch im Vorjahr.

Mehr Hoffung auf positive Lohnentwicklung
Von einem ansteigenden Lohnniveau im Folgejahr gingen noch vor der globalen Finanzkrise 2007 30,9 Prozent der Befragten aus. Der große Einbruch zum Optimismus kam jedoch lt. ARAG Trend im Jahr 2008 und 2009. Bei diesen Umfragen erwarteten nur noch 11,6 Prozent, bzw. 13,8 Prozent der Bundesbürger an eine Erhöhung der Gehaltsbezüge.

Ende 2010 kalkulierten 17,6 Prozent damit, im Jahr 2011 eine Lohnerhöhung zu erhalten. Der Aufwärtstrend wird offensichtlich für das kommende Jahr 2012 mitgenommen. Von einer Einkommenssteigerung gehen bei der aktuellen Umfrage 23,7 Prozent der Befragten aus.

Höhere Ausgaben für 2012 geplant
Wer von mehr Gehalt in der Lohntüte ausgeht, plant ggf. mit mehr Ausgaben und Einkäufen. Die Konsumabsichten sind parallel zu den erhofften Einkommenssteigerungen ebenfalls angewachsen. 6 Prozent der Bundesbürger planen für 2012 größere Anschaffungen (z.B. Möbel, Autos), eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (4,9 Prozent).

Zusammenfassung der Ergebnisse zum ARAG Trend

  • Lediglich 19,1 % der Bundesbürger glauben an den konjunkturellen Aufschwung.
  • Nur 29 % der befragten Personen erwarten einen positiven Trend im Arbeitsmarkt
  • Steigende Hoffnung auf erhöhten Lebensstandard

Welche Erwartungen und Pläne haben Sie für das kommende Jahr 2012?

Der repräsentative Durchschnitt


Quelle: ARAG


Quelle: ARAG

Vergleich Ost / West


Quelle: ARAG

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Bild: tarifometer24.com

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