Trocken- und Wärmeperiode stellt Landwirte vor Probleme

Nahrungsmittel-


Die anhaltende Trocken- und Wärmeperiode im Sommer 2018 stellt Landwirte vor erheblichen Schwierigkeiten. Eine Milliarde Euro Soforthilfe stelle lediglich ein Bruchteil des gesamten Schadens dar.

Akute und noch weitere starke Ernteausfälle erwartet

Agrarspekulationen
Massive Ernteausfälle 2018 erwartet

Bereits jetzt ist schon klar, dass der Sommer 2018 einer der wärmsten der letzten Jahrzehnte sein wird. Spitzenwerte wie im Jahr 2003 wurden zwar noch nicht erreicht, aber der Unterschied liegt u.a. an der anhaltend langen Trockenzeit. Das Ausbleiben des Regens bereitet besonders den Landwirten große Probleme. Die zu erwartenden Ernteschäden wurden nun vom Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied im Milliardenbereich beziffert. Im Schnitt werde alleine der Verlust bei der Getreideernte zwischen sieben und acht Millionen Tonnen liegen, so Rukwied zur Passauer Neuen Presse (Dienstagsausgabe). Dieser Schaden werde voraussichtlich bei rund 1,4 Milliarden Euro liegen.

Zu den akuten Ernteaussfällen kommen weitere zu erwartende Schäden während der Herbstsaison. Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben hinkten ihrer Entwicklung stark hinterher. So gebe es Regionen, „in denen der Mais gerade mal kniehoch steht“, so Rukwied zur Zeitung. Normal sei eine Höhe von 2,50 Meter. Landwirte stehen auch vor dem Problem, ihre Tiere über den Winter mit ausreichend Futter zu versorgen.

Sicher sei bereits schon jetzt, dass die Forderung von einer Milliarde Euro lediglich ein Bruchteil des tatsächlich anfallenden Schadens darstellt.


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