Trinkwasser als nasses Gut unterschätzt und sehr günstig

Trinkwasserkosten-


Im Jahr 2013 kosteten in Deutschland 1.000 Liter Trinkwasser weniger als 1,70 Euro. Dazu kam eine Grundgebühr von knapp 71,- Euro. Die Preisentwicklung des kostbaren Guts in den vergangenen Jahren hinkt der durchschnittlichen Teuerungsrate deutlich hinterher.

Trinkwasser

Trinkwasser: Ein stark unterschätztes „Alltags-Gebrauchsmittel“

Trinkwasserversorgung sollte nicht in private Hände kommen

Das Trinkwasser ist ein kostbares Gut, welches in den deutschen Haushalten oft nicht die Anerkennung findet, die es eigentlich verdiente. „Es kommt ja bloß aus dem Wasserhahn“, aber die Anzahl der Länder, in denen das Wasser frisch und auch noch trinkbar aus der Leitung strömt, kann „an zwei Händen abgezählt“ werden.

In Deutschland herrscht kein Mangel an Trinkwasser, zumindest im Durchschnitt betrachtet. Und das Trinkwasser aus der Leitung ist auch noch überaus günstig. Im vergangenen Jahr bezahlten die Bundesbürger im Schnitt 1,69 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser, wie das Bundesamt für Statistik (Destatis) am Freitag mitteilte.

1.000 Liter für weniger als 1,70 Euro (netto). Hinzu kam noch die durchschnittliche Jahresgebühr in Höhe von 70,98 Euro. In den vergangenen Jahren stiegen die Preise für Trinkwasser relativ moderat, im Vergleich zu anderen Konsumgütern. Zwischen den Jahren 2005 und 2013 stieg die Grundgebühr um fast 19 Prozent an. Das der Preis für das Trinkwasser stieg im gleichen Zeitraum jedoch nur um 8 Prozent im bundesweiten Durchschnitt an.

Die Gesamtkosten im Jahr 2013 beliefen sich im Jahr 2013 bundesweit durchschnittlich auf 206,18 Euro. Dabei zahlten die Bewohner in Niedersachsen mit 160,14 Euro den geringsten und die Thüringer mit 286,07 den höchsten Wasserpreis. Dieser Rechnung liegt ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Trinkwasserverbrauch von 80 Kubikmetern zugrunde. Das entspricht fast 220 Liter Trinkwasserverbrauch pro Tag.

Ein „Konsummittel“ welches durchaus mehr Beachtung verdient hätte und auch in Zukunft in der öffentlichen Hand verbleiben sein sollte. Wenn der Verbraucher einst vor der Entscheidung steht, ob das Auto getankt oder der Wasservorrat zuhause gefüllt werden soll, dann ist vorher schon eine Menge in die falschen Wege geleitet worden.

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