Teil vom russischen Hilfskonvoi erreichte Lugansk

Ukraine-Konflikt-


Nachdem Moskau den an der Grenze wartenden Hilfskonvoi eigenmächtig nach Lugansk losschickte, haben bereits die ersten LKWs das Ziel erreicht. Die Ukraine biss in den sauren Apfel und ließ gewähren, doch es werde Konsequenzen nach sich ziehen.

Äpfel

Lukansk erhielt die ersten Hiilfslieferungen aus Russland

Kiew will „Überrumpelung“ nicht einfach hinnehmen

In Lugansk sind die ersten LKWs aus Russland eingetroffen. Ein Teil der russischen Hilfsgüter hat die umkämpfte Stadt in der Ost-Ukraine erreicht, so die Führung der „Lugansker Volksrepublik“, lt. RIA Novosti.

Vor zehn Tagen schickte Moskau den Hilfskonvoi aus mehr als 280 Lastkraftwagen los und der am längsten andauernde Part der Reise war die Wartezeit an der Grenze zur Ukraine.

Die Hilfslieferungen waren zwar zwischen Moskau, Kiew und dem Internationalen Reuten Kreuz abgesprochen, doch die „Auslieferung“ konnte dem Kreml offenbar nicht schnell genug gehen. Etwas „überhastet“, da die LKWs zwar randvoll beladen wurden, aber die Ladeliste dem Roten Kreuz nicht rechtzeitig vorlag.

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Das Misstrauen Kiews gegenüber Moskau ist groß und man befürchtete eine versteckte Invasion russischer Streitkräfte. Der Hilfskonvoi sollte zwar ab dem Gebiet der Ukraine vom Roten Kreuz übernommen werden, aber niemand wusste so recht, was sich in den Laderäumen der Trucks eigentlich befand, „Hilfsgüter oder Kriegsgüter?“

Der ukrainische Zoll übernahm und checkte alles durch. Russland gab an, rund 100 Tonnen Zucker, 62 Tonnen Kindernahrung, 400 Tonnen Grütze, 54 Tonnen Medikamente und medizinische Geräte, 69 kleine Kraftwerke und 12.000 Schlafsäcke auf die Reise geschickt zu haben.

Moskau hat den Konvoi nach Lugansk auf eigene Faust gestartet, nachdem Kiew am 21. August die Genehmigung für die Weiterfahrt wiederholt nicht erteilte. Kiew nahm die eigenmächtige Entscheidung offenbar (vorerst) einfach so hin, erklärte jedoch, nicht für die Sicherheit des russischen Hilfskonvois garantieren zu können. Es werde aber noch eine Reaktion folgen, so der ukrainische Verteidigungsminister. Wie diese „Reaktion“ aussehen wird, ließ er allerdings offen.





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