Studie: Klimawandel könnte zu Bierpreis-Explosion führen

Klimaschock-


Der Bierpreis könnte lt. der Studie einer Forschergruppe global stark ansteigen. Schuld für diese Bierpreis-Explosion seien die Auswirkungen des Klimawandels auf die Erträge des Gerstenanbaus.

Bierpreis kann um bis zu 193 % ansteigen

Luxus-Bier
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Biertrinker müssen nun stark sein. Ihr begehrter Gerstensaft könnte in naher Zukunft unerwartet teuer werden. Grund für den steilen Preisanstieg sei der Klimawandel. Bier ist weltweit das begehrteste alkoholische Getränk. Die Nachfrage ist entsprechend groß. Die Verknappung des Angebots hätte somit zwangsläufig einen Preisanstieg zur Folge.

Dass dem so kommen wird, will ein Forscherteam herausgefunden haben. Das Ergebnis deren Studie wurde im Magazin Nature Plants veröffentlicht. Demnach könnte sich der Bierpreis bei einer Fortsetzung des Temperaturanstieges global um rund das Doppelte verteuern. Die für das Bierbrauen benötigte Gerste werde unter der Hitze und Dürre schwer zu leiden haben. Eine verminderte Ernte des Bier-Grundstoffes sei unvermeidbar.

Die wetterbedingten Extremereignisse können demnach weltweit zu erheblichen Rückgängen bei den Gerstenerträgen führen. Abhängig von den Ausmaßen der Bedingungen rechnet die Forschergruppe mit Ertragsverlusten im Bereich von 3 bis 17 Prozent. Der Rückgang des Bierkonsums könnte z.B. in Argentinien bis zu 32 Prozent betragen, bei einem Bierpreisanstieg um 193 Prozent in Irland.

Für die Bier-Liebhaber bleibt dennoch Hoffnung

Hoffnung für die Biertrinker bleibt dennoch. Die Forschertruppe beschränkt sich auf das „Konjunktiv“. Also es „könnte“ zu Ertragsausfällen und Bierpreisanhebungen aufgrund einer Klimaänderung kommen. Ein empirischer Nachweis, dass bereits erste Entwicklungen in diese Richtung stattfinden, fehlt jedoch in dieser „Studie“.

Wie eng begrenzt sich Wetterbedingungen auswirken können, zeigt das Ergebnis der diesjährigen Gerstenernte im Bundesgebiet. Der Bericht von Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH zeigt auf, dass es in nördlichen Gebieten zu teils deutlichen Ernteausfällen gekommen ist, während im Süden teils über den langjährigen Durchschnitt geerntet wurde. Sehr lange sehr warm und trocken war es in 2018 „im Schnitt“ jedoch im gesamten Bundesgebiet.


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