Studie: Brexit bescherte Deutschen Einkommensverluste

EU-Austritt –


Der Weg Großbritanniens zu einem vermeintlichen Verlassen der EU zum Zeitpunkt „X“ wird erneut begleitet von prognostizierten negativen Folgen. In dieser Runde werden jedoch die Auswirkungen anstatt auf die Wirtschaft nun auf die Bevölkerung in den Mittelpunkt gestellt. Sie erlitten nach dem Brexit einen merklichen Einkommensverlust.

Sparerverluste

Großbritanniens EU-Austritt würde den EU-Einwohnern Einkommensverluste bescheren

Harter Brexit würde jedem Deutschen 115 Euro pro Jahr wegnehmen

Nach derzeitigem Stand der Brexit-Verhandlungen und den Aussagen der Bertelsmann-Stiftung könnte das Einkommen der deutschen Arbeitnehmer ab dem 13. April 2019 deutlich absinken. Dies ergäbe sich quasi aus dem nun in Aussicht stehenden Termin des 12. Aprils für einen harten Brexit und den daraus resultierenden Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt.

Sollte Großbritannien aus der EU ohne einem regelnden Vertrag aussteigen, so werde dies den deutschen Arbeitnehmern einen Einkommensverlust von rund 10 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Auf den einzelnen Einwohner heruntergebrochen bedeutete ein harter Brexit somit einen Einkommensverlust um 115 Euro pro Jahr, so die Bertelsmann-Stiftung. Damit stünden die Deutschen auf der Verlierer-Liste auf der zweiten Position, wobei der Blick auf die einzelnen Regionen erhebliche Unterschiede aufzeige. So wären im Bundesgebiet die Bewohner der Regionen Oberbayern, Köln und Düsseldorf besonders stark betroffen. Die größten Einschnitte müssten demnach die Briten mit einem jährlichen Einkommensverlust von 57 Milliarden Euro (900 Euro pro Einwohner) selbst hinnehmen. Gemäß der Berechnungen der Bertelsmann-Stiftung wären Italien mit 4 Milliarden Euro und Frankreich mit 8 Milliarden Euro Einkommensverlusten ebenfalls stark betroffen. Die gesamte „Rest-“ EU wäre nach dem harten Brexit einem Einkommenseinschnitt von 40 Milliarden Euro jährlich ausgeliefert.

Als ausschlaggebende Gründe für die Einkommensverluste nennen die Bertelsmann-Experten verteuerte Waren, sinkender Wettbewerb sowie Zölle mit den entsprechenden Auswirkungen für die Lohn- und Preisentwicklung.

Sollte es zu einem geordneten Brexit kommen, so wären die finanziellen Folgen deutlich geringer. Der Einkommensverlust für das Bundesgebiet betrage lediglich 5 Milliarden Euro und der für die „Rest-“ EU bei rund 22 Milliarden Euro.



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