Stark steigende Anzahl Insolvenzen Firmen & Privathaushalte erwartet

Covid-Politik –


Im kommenden Jahr 2021 wird die Anzahl der angemeldeten Insolvenzen voraussichtlich steil in die Höhe schnellen. Das gilt für Unternehmen ebenso wie für Privathaushalte.

Insolvenzwelle

Zahl der Insolvenzen wird voraussichtlichn in 2021 rapide ansteigen

Für Unternehmen gilt noch eine Aussetzung der verpflichteten Insolvenzanmeldung

Noch bis mindestens Ende des Jahres 2020 ist bei Zahlungsunfähigkeit der eigentlich verpflichtende Gang zum Insolvenzgericht außer Kraft gesetzt. Im Zuge der Corona-Politik verlängerte die Bundesregierung die quasi Insolvenz-Amnestie von ursprünglich Ende September auf Ende Dezember. Eine weitere Verlängerung ist nicht ausgeschlossen. Aus diesem Grund ist es u.a. den Medien möglich, zu den Unternehmen über eine vermeintlich positive Entwicklung bei der Zahl der angemeldeten Insolvenzen zu vermelden. Die gegenwärtige Aussetzung des verpflichtenden Insolvenzverfahrens wird zwar erwähnt, aber in der Art, als wenn dieser Umstand nur eine untergeordnete Rolle spielte. Sollte die Amnestie auslaufen, werden uns die Insolvenzen jedoch um die Ohren fliegen.

Privathaushalte sind mindestens ebenso betroffen

Von einem derartigen Szenario geht Wirtschaftsauskunftei Creditreform bei den Privathaushalten aus. Bereits im kommenden Jahr könnten durchaus bis zu 110.000 Privatinsolvenzen angemeldet werden, so Creditreform-Geschäftsführer Volker Ulbricht zur Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) (Montag). In diesem Jahr wird die Zahl der Privatinsolvenzen voraussichtlich annähernd 61.000 Fälle erreichen. Immerhin um rund 2.000 Insolvenzen weniger als bis Ende 2019. Allerdings seien die Privathaushalte im Jahr 2020 wohl kaum in einer besseren Lage als im Vorjahr. Der Grund für diese merkwürdig anmutende Entwicklung sei dsa zum 01. Oktober verkürzte Restschuldbefreiungsverfahren. Dieser Zeitraum wurde von vormals sechs auf nun drei Jahre verkürzt. Aus diesem Grund hätten viele Betroffene ihren Insolvenzantrag zurückgestellt, um damit in das günstigere Befreiungsverfahren zu rutschen. Wenn diese „Altfälle“ nun behandelt werden, steigt die Zahl der Privatinsolvenzen entsprechend an.

Dazu komme, dass mit den anhaltenden Maßnahmen die Zahl der unter finanziellen Druck geratenen Kleinunternehmer und Solo-Selbstständigen weiter ansteige. Bereits seit Jahren beobachte Creditreform einen Anstieg beim Anteil der ehemaligen Selbstständigen und Unternehmer.

Kosten & Leistungen Krankenkassen berechnen

Jetzt den kostenlosen GKV-Vergleichsservice nutzen:

Familie unter Schirm

  • Individuelles Leistungsmaximum
  • Heilmethoden Alternativmedizin
  • Bevorzugte Präventionsmaßnahmen
  • Einsparungen mit Direktversicherung
  • Vergleich gewünschter Leistungen

Versicherungsdaten, Personendaten eingeben, fertig. Online-Tarifvergleich.

Jetzt vergleichen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.