Spanische Notenbank meldet Rekord-Niveau „fauler Kredite“

Eurokrise – Spanien-


„Schlechte Nachrichten“ aus Spanien beschreiben ein neues Rekordhoch zu den bei den Bankhäusern angesammelten „faulen Kredite“. Die spanische Notenbank gab das im August erreichte Volumen mit fast 179 Milliarden Euro an.

Der Druck auf Spaniens Banken wächst

Benkenkrise Spanien
Spaniens Banken in tiefer Krise

Auf Spaniens Banken lastet inzwischen ein Berg „fauler Kredite“ der alle bisherigen Höhen weit überragt. Die spanische Zentralbank in Mardrid meldete für den vergangenen August ein Volumen von knapp 179 Milliarden Euro, ein Zuwachs um ca. 51 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres, davon alleine plus 5,3 Milliarden Euro im August.

Erstmals wurde die 10%-Marke des Gesamtkredit-Volumens überschritten. Die nicht bedienten Kredite („faule Kredite“) erreichten inzwischen einen Anteil von 10,5%. Lt. der spanischen Notenbank wuchs die Säumnisrate im August zum Vorjahresvergleich um 3,4 Prozentpunkte an, davon 0,6 Punkte zum Vormonat.

Überwiegend wird zu dieser Entwicklung die horrend angestiegene Arbeitslosenquote verantwortlich gemacht. Immer mehr Spanier sind außer Stande, offene Kredite zu bedienen. Dazu kommen neben einer allgemeinen Rezession die massiven Folgen der geplatzten Immobilienblase. Fallen die Tilgungen drei Monate in Folge aus, wird das Darlehen in die Kategorie „faule Kredite“ eingestuft.

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