Spaniens Bonität von S&P eine Stufe über Ramsch belassen

Eurokrise – Spanien-


Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) stufte Spaniens Bonität ab und belässt die Kreditwürdigkeit lediglich um einen Schritt über dem Ramsch-Niveau. Der weitere Ausblick ist auf „negativ“ eingestellt.

S&P zieht mit anderen Ratingagenturen annähernd gleich

Eurokrise
Spanien kurz vor Ramschniveau
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Ratingagentur S&P hat sich den Ansichten der beiden weiteren großen Agenturen Moody’s und Fitch angeschlossen und die Kreditwürdigkeit Spaniens um zwei Skala-Einheiten abgestuft. Mit der neuen Bonitäts-Stufe „BBB-“ liegt Spaniens Kreditwürdigkeit nur noch um einen Schritt über dem „Ramsch-Niveau“.

Eine weitere Abstufung in mittelfristiger Zukunft gilt als sehr wahrscheinlich, S&P hält den Ausblick auf „negativ“. Die US-Agentur Moody’s führt Spanien bereits im gleichen Bonitäts-Niveau, lediglich Fitch verzichtet zum „Triple-B“ noch auf das Minuszeichen zum Abschluss.

S&P begründet die Maßnahme durch die erhöhten Gefahren einer Rezession. Spanien stünde besonders vor größeren politischen Herausforderungen. Regionale Parlamente und die zentrale Regierung in Madrid befänden sich auf einen Reibungskurs. Die Arbeitslosigkeit bewege sich weiter nach oben und der Haushalt werde durch ansteigende Ausgabenzwänge stärker belastet.

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