S&P setzt Griechenland Bonität auf schlechter als Ramsch

Griechenlandkrise-


Griechenlands Bonität ist derzeit unter die Marke „Ramsch“ gerutscht und einem Schuldner gleichgestellt, bei dem eine Tilgung nicht mehr sicher gestellt werden kann. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat auf das derzeitige Anleihenrückkauf-Programm reagiert und die Kreditwürdigkeit auf „SD“ abgesenkt.

„Vorübergehende teilweise Zahlungsausfälle“ Griechenlands

Bonitätsabwertung
S&P stuft Griechenland ab

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat erneut die Kreditwürdigkeit Griechenlands unter die Lupe genommen und ist zur Einschätzung gekommen, dass mit einem „zeitweisen Zahlungsausfall“ zu rechnen sei. Aus diesem Grund stufte die Agentur das südeuropäische Krisenland von „CCC“ auf „SD“ ab.

Auslöser für diese offensichtlich „temporäre“ Einstufung ist das derzeitige Schuldenrückkauf-Programm. Die laufenden Angebote für die Anleihen umfassen ein Volumen in Höhe von 10 Milliarden Euro und S&P schließt nicht aus, dass Anleger wenigstens zum Teil mit Zahlungsausfällen rechnen müssten.

Die ganze Aktion könne mit einer Umschuldung gleichgesetzt werden und im Wesentlichen auf einen Zahlungsausfall hinaus laufen.

Standard & Poor’s hält es allerdings für möglich, Griechenland nach erfolgreichem Abschluss der Anleihenrückkäufe wieder auf das ursprüngliche „Ramschniveau CCC“ hoch zu stufen. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits im Februar, als S&P Griechenland aufgrund des Schuldenschnitts eine Bonitätsabstufung auf „SD“ vornahm, die Kreditwürdigkeit aber im Mai wieder auf „CCC“ anhob.

Die Devisenmärkte scheint die Abstufung „kalt“ zu lassen und mit weiteren Auswirkungen auf die Märkte werde nicht gerechnet.

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