Soziale Zeitbombe USA: Sozialsystem bereits kollabiert?

USA Krise-


Das soziale Sicherungssystem der USA steht offenbar vor einem kompletten Kollaps. Zu den Haushaltsschulden jenseits der 16,4 Billionen Dollar-Marke kommen weitere 18 Billionen Dollar Verbindlichkeiten für die US-amerikanische Sozialversicherung hinzu. Eine soziale Zeitbombe droht bald zu explodieren.

Offene Billionensummen ohne jegliche Deckung

Soziale Zeitbombe USA
In den USA tickt eine soziale Zeitbombe

Hinter den Kulissen der „Schönwetter-Politik“ der US-Regierung, die der Öffentlichkeit zugetragen wird, könnte bereits das komplette Fundament der US-amerikanischen Sozialversicherung zusammengebrochen sein. Lediglich Parolen und vermeintlich falsch dargestellte Fakten bildeten noch die Stützen, um die Fassade aufrecht zu erhalten.

Offenbar steht die USA vor einem Berg von 18 Billionen Dollar an Verbindlichkeiten zum Sozialsystem, das aber schlicht nicht vorhanden ist. Mit dieser enormen Lücke käme die Regierung lt. einem Gastbeitrag in
Zerohedge nur deshalb ungeschoren davon, weil 99% der amerikanischen Bevölkerung die Zusammenhänge zu den Verbindlichkeiten nicht verstehen.


Der Artikel wirft dem ehemaligen Vizepräsidenten unter Bill Clinton, Al Gore, eine blanke Lüge vor, als dieser der Öffentlichkeit versicherte, das Gesamtvermögen des Sozialen Sicherungssystems liege in einem Schließfach. Immerhin handelte es sich aktuell Ende 2012 um die nicht gerade geringe Summe von rund 2,7 Billionen Dollar. Dennoch würden man vergeblich nach diesem Geld suchen müssen, da es nicht existiere. Auch wenn die veröffentlichten Zahlen (09. Januar 2013) zum Sicherungssystem stimmen würden, wäre der Fonds innerhalb der nächsten drei Jahre pleite.

Das Geld wäre demnach über die Jahre von der US-Regierung für andere Zwecke entwendet worden, u.a. für Kriegsführungen und Ethanol Subventionen. Daneben erhielten die Hedge-Fonds Steuererleichterungen und ein erheblicher Anteil wäre auch für das 800 Billionen Dollar Konjunktur-Programm drauf gegangen. Die US-Regierung war letztes Jahr gezwungen das Sozialsicherungssystem mit 47,8 Milliarden Dollar zu finanzieren. In diesem Jahr müssen voraussichtlich 50 Milliarden Dollar ausgeliehen werden. Innerhalb der nächsten zehn Jahre werden in den USA pro Tag rund 10.000 Menschen das 65. Lebensjahr erreichen. Der notwendige Kredit wird exponentiell anwachsen. Sollten tatsächlich 2,7 Billionen Dollar im Topf des Versicherungssystems vorhanden sein, stellt es die Notwendigkeit einer Kreditaufnahme ernsthaft in Frage.

Auch die USA stehen vor einem demografischen Problem zur kapitalgedeckten Rente. Noch im Jahr 1945 standen pro Rentner 42 Arbeitnehmer gegenüber. Im Jahr 1965 war das Verhältnis nur noch mehr 1 Rentner zu 5 Arbeitnehmer. Heute stehen rechnerisch weniger als 2,5 Arbeitnehmer pro Rentner gegenüber. Davon sind lediglich 1,6 Vollzeitbeschäftigte.

Riesige Finanzlöcher sind bereits im sog. Social Security Disability Insurance (SSDI) auszumachen. Eine Absicherung die einer gesetzl. Berufsunfähigkeitsversicherung ähnelt. Offenbar trickste die US-Regierung mit Zahlen und Statistiken um das wahre Ausmaß des Desasters zu verschleiern. Zwischen den Jahren 2004 und 2007 viel die Zahl der jährlichen Anträge auf 2,1 Millionen zurück. Inzwischen ist die Zahl wieder auf 3 Millionen pro Jahr hochgeschnellt und zeigt wie die Obama-Regierung versuchte, mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit zu drängen. Verfolgte man die Entwicklungen innerhalb der letzten Jahre, gab es einen „erstaunlichen“ Ruck um 40% mehr Menschen, die plötzlich arbeitsunfähig wurden.

Entwicklung der jährlichen Kosten zum Sozialsystem in den USA

Kosten Sozialsystem USA

Bild: Zerohedge

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