Sind die Tage des 500-Euro-Scheins bereits gezählt?

Kriminalität-


Ginge es nach der Bank of America, wären die Tage des 500-Euro-Scheins gezählt. Deren Abschaffung würde der Europäischen Zentralbank sowie der Wirtschaft der Eurozone einen großen Vorteil einbringen und gleichzeitig die Kriminellen um ihre illegalen Früchte bringen.

„90 Prozent der 500-er Scheine gehen durch die Hände Krimineller“

500-Euro-Schein
500,- Euro: Der Lieblingsschein der Verbrecher?

Der 500,- Euro Schein ist offenbar der Favorit in den Kreisen der Verbrecher, Syndikate, des organisierten Verbrechens und „Mittelstands-Kriminellen“. Da der 500-er in den Untergrund-Kreisen derart beliebt sei, wäre die Abschaffung des großen Geldscheins überlegenswert, so Athanasios Vamvakidis, Finanzexperte von der Bank of America. Er emfiehlt lt. einem Bericht von Wall Street Journal (WSJ) (Mittwoch) der Europäischen Zentralbank (EZB) die Großscheine einzuziehen.

Nach Ansicht des Analysten hätte die Abschaffung des 500-Euro-Scheins den Effekt, die Einheitswährung abzuschwächen und durch den gesteigerten Export der Wirtschaft mehr Schwung zu verleihen. Darüber hinaus wäre an der großen Geld-Einheit auffällig, dass keiner der Gruppe der 10 führenden Industrienationen (G10) einen vergleichbar großen Geldschein hätte.

Den Kriminellen könnte mit dem Einzug der großen Scheine ein Schnippchen geschlagen werden. Diese würden ihr illegal eingenommenes Geld ohnehin in 500-Euro-Einheiten lagern und die EZB wäre mit deren Abschaffung bzw. Entwertung in der Lage, deren Vermögen mit einem Schlag in Rauch aufgehen zu lassen. Das Londoner Amt für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens (Soca) ginge davon aus, dass 90 Prozent der 500-er Geldscheine einen Umlauf innerhalb von kriminellen Kreisen findet.

Ein erster Vorschlag zur Umsetzung würde die Ankündigung durch die EZB, den 500-Euro-Schein einziehen zu wollen, mit einer 1-monatigen Frist vorsehen. Innerhalb dieser Zeit hätte die Besitzer die Gelegenheit für den Geldscheineinzug bzw. Umtausch in kleineren Einheiten den Nachweis für die Herkunft der großen Geldscheine zu erbringen. Andernfalls werde danach der Wert des 500-Euro-Scheins auf eine glatte Null korrigiert. Vamvakidis ginge davon aus, dass die Kriminellen mit diesem Ablauf in erhebliche Schwierigkeiten gebracht werden könnten, da der Nachweis zum legalen Erwerb der großen Geldscheine nicht erbracht werden könne.

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