„Sicherheitsexperte“ Ischinger will Machtanspruch EU durchsetzen

Kriegstreiberei –


Der vermeintliche Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger wartet mit einer ganzen Reihe von Vorschlägen zur Anheizung weiterer bzw. bestehender Konflikte auf. Die EU müsse nun endlich ihre Macht zum Ausdruck bringen und dies auch anhand militärischer Einsätze unter Beweis stellen.

Krieg-Frieden

Ischinger verbindet Sicherheit mit militärischen Einsätzen und Krieg

Machtanspruch EU in Libyen und gegen Russland durchsetzen

Säbelrasseln und gezeigte Zähne vom Veranstalter der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger. Angesichts des anhaltenden Bürgerkriegs in Libyen wirbt Ischinger für den militärischen Einsatz. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag) erklärte er: „Europa könnte sein militärisches Gewicht so in die Waagschale werfen, damit ein Waffenstillstand erreicht wird“. Diplomatie bleibe „allzu oft Rhetorik“, wenn bei internationalen Konflikten nicht mit militärischen Mitteln gedroht werden könne, so der Chef der jährlichen „Sicherheitsveranstaltung“. Ischinger, der offensichtlich auch nicht den Unterschied zwischen dem Kontinent „Europa“ und dem Wirtschaftsgebiet „EU“ erkennt, verwechselt dazu noch in einem Land geführte Auseinandersetzung mit internationalen Konflikten. Als wenn es zu Waffengewalt keine Alternativen gäbe, spricht Ischinger von einem potenziellen Fall für die Nato. Offenbar an einem gewalttätigen Einsatz sehr interessiert, fügte er hinzu: „Wir müssen lernen, dass der Vorab-Verzicht auf militärische Optionen oft den Vorab-Verzicht auf Lösungen bedeutet“.

Die Europäische Union müsse nun die Sprache der Macht lernen, dies sei „unerlässlich“, so seine Botschaft zum Anlass der kurz bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik. Der Konflikt der notorischen Verweigerung, zwischen Europa und EU zu unterscheiden, wird immer wieder dann hervorgehoben, wenn Russland ins Spiel gebracht wird. Immerhin endet Europa im Osten beim Uralgebirge und Moskau befindet sich noch immer im „tief europäischen“ Bereich. In Russland erkennt der „Sicherheitsexperte“ Ischinger nach wie vor einen Feind. Dieser müsse nun mithilfe von Druckmitteln über die Pipeline Nordstream 2 unter Druck gesetzt werden. Die Bundesrepublik könne das Projekt noch um ein paar weitere Monate verschieben „und Russland kommen lassen“, so Ischinger. Damit erweist sich der Transatlantiker wieder einmal als ein sprechendes Organ der US- bzw. Nato-Interessen. Die USA haben ein sehr hohes Interesse darin, das Pipeline-Projekt scheitern zu lassen, da die eigenen mit Flüssiggas gefüllten Schiffe gerne die Lieferungen übernehmen sollten.

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